Kaderanalyse Verteidigung

5:1 in Dortmund, 5:1 in Mönchengladbach, 5:3 gegen Dortmund, 5:0 in Frankfurt – der FC Augsburg musste in der abgelaufenen Saison viele Gegentore schlucken. Zumindest unter Martin Schmidt. Unter dem mittlerweile Ex-Trainer kassierte der FCA durchschnittlich 2,2 Gegentore pro Partie. Unter Neu-Coach Heiko Herrlich sind es bisher 1,2. In seinen wenigen Spielen schaffte es der frühere Nationalspieler, die Defensive entscheidend zu stabilisieren. Diese Verbesserung mag zwar bisweilen auf einen starken Andreas Luthe zurückzuführen sein, begründet sich aber auch in der deutlich verbesserten Zweikampfquote. Nach dem Trainerwechsel wirkte die Mannschaft etwas bissiger als davor. Nun gilt es, diesen positiven Trend zu bestätigen. Fünf Gegentore in bisher 570 Testspielminuten (gegen Türkgücü wurde 120 Minuten gekickt) sind dahingehend ein ordentlicher Anfang. Dennoch könnte der FCA noch einmal auf dem Transfermarkt zuschlagen, wie Teil zwei unserer Kaderanalyse zeigt.

Rechtsverteidigung: Der Konkurrenzkampf ist eröffnet

Herzlich willkommen in Augsburg, Robert Gumny. Der 22-jähirge Rechtsverteidiger kommt vom polnischen Erstligisten Lech Posen zum FCA und soll den Konkurrenzkampf in der Defensive verstärken. Ein Transfer, der bitter notwendig war. Nach Stephan Lichtsteiners Karriereende war Eigengewächs Raphael Framberger quasi der einzige echte Rechtsverteidiger im Kader. Georg Teigl soll sich einen neuen Verein suchen, Jugendspieler Simon Asta vorerst nach seinem Kreuzbandriss bei der U23 Spielpraxis sammeln.

In Augsburg geboren und seit 2004 beim FCA: Raphael Framberger steht sinnbildlich für das Ziel der vereinsführung, Nachwuchsspieler im Profikader zu etablieren. (Photo by Alexandra Beier/Bongarts/Getty Images)

Framberger hat sich in den letzten Jahren zu einem soliden Bundesligaspieler entwickelt, ist aber leider nach wie vor sehr verletzungsanfällig. Daher brauchte es einen zweiten Spieler auf dieser Position. Mit Gumny bekommt der FCA einen “jungen und sehr talentierten Rechtsverteidiger”, wie Manager Stefan Reuter in einer Mitteilung zitiert wird. In 97 Einsätzen für Posen gelangen dem Rechtsfuß, der in Augsburg auf Landsmann Rafal Gikiewicz trifft, zwei Tore und sechs Assists. Beobachter der polnischen Liga bescheinigen dem U21-Nationalspieler großes Talent und trauen ihm den Sprung in die Bundesliga zu. Einziges Manko: Gumny gilt als verletzungsanfällig, 2018 stand er kurz vor einem Wechsel zu Borussia Mönchengladbach, fiel dann aber durch den Medizincheck. Im zweiten Anlauf soll es nun klappen. Wir drücken die Daumen und sind gespannt.

Darüber hinaus bieten sich Herrlich weitere Alternativen, falls Framberger und Gumny ausfallen sollten. Neuzugang Daniel Caligiuri bekleidete die defensive Außenposition mitunter auf Schalke sowie im Test gegen Türkgücü München. Der Routinier ist aber eigentlich im Mittelfeld eingeplant, denn “seine Qualität liegt sicherlich in der Offensive. Auf die wollen wir natürlich nicht verzichten”, wie Herrlich jüngst gegenüber dem Kicker erklärte.

Gegen Nürnberg testete Herrlich zudem Eduard Löwen, gegen Heimstetten und Regensburg André Hahn – zwei solide Alternativen, aber eben keine Spezialisten: Auf der Rechtsverteidigerpositon musste der FCA daher nachlegen und hat dies in diesem Jahr auch gemacht.

Innenverteidigung: Ein gesetztes Duo – und zwei Wundertüten

Es gibt nicht wenige FCA-Fans, die die feste Verpflichtung von Felix Uduokhai kritisieren. Die kolportierten 7 Millionen Euro Ablöse seien in Pandemie-Zeiten zu viel. Das kann man durchaus spektisch sehen, doch sportlich lohnt sich der Transfer allemal. Der beste Zweikämpfer der abgelaufenen FCA-Saison ist schon jetzt ein fester Bestandteil im Defensivzentrum und hat mit seinen 22 Jahren immer noch Entwicklungspotential. Ebenso gesetzt ist Jeffrey Gouweleeuw, der mittlerweile schon mehr als 100 Pflichtspiele für Rot-Grün-Weiß vorzuweisen hat und immer noch vergeblich auf eine Nominierung für die niederländische Nationalmannschaft wartet. Es bleibt zu hoffen, dass der Führungsspieler in dieser Saison verletzungsfrei bleibt. Das Duo Jeff-Udo kann sich nämlich sehen lassen. Doch wie sieht es dahinter aus?

Nach seiner Leihsaison mittlerweile fest beim FCA: Zusammen mit Jeffrey Gouweleeuw kann Felix Uduokhai eine Ära prägen. (Photo by Jörg Halisch/Bongarts/Getty Images)

Nach der Leihe von Kevin Danso zu Fortuna Düsseldorf stehen mit Marek Suchy und Reece Oxford nur noch zwei echte Alternativen bereit. Das Niveau der Stammkräfte erreichen sie jedoch leider (noch) nicht. In den Testspielen hat Oxford zumindest ordentliche Leistungen gezeigt. Der junge Engländer, der nach seiner Leihrückkehr zu West Ham United in die Reservemannschaft degradiert wurde, hat bei vielen FCA-Fans seinen Kredit verspielt. Vielleicht kann er ihn ja diese Saison zurückgewinnen. Suchy indes blickt auf eine unglückliche Premierensaison am Lech zurück: Auch verletzungsbedingt kam der Tscheche nur auf sieben Einsätze – fünf davon nach dem Trainerwechsel. In seiner Zeit in Basel und der Nationalmannschaft hat der 32-Jährige gezeigt, was er kann. Erreicht er das Niveau vergangener Tage, kann er in dieser Spielzeit Gold wert sein.

Der FC Augsburg ist in der Innenverteidigung gut aufgestellt. Es wäre aber ein schmerzhafter Verlust wenn sich Gouweleeuw und/oder Uduokhai verletzen sollten. Weil die Verantwortlichen Gefallen an Suchy und Oxford zu haben scheinen und mit Rani Khedira oder auch Tobias Strobl notfalls zwei zusätzliche Alternativen bereit stehen, wird sich auf dieser Position aller Voraussicht nach nichts mehr tun.

Linksverteidigigung: Wer ersetzt Philipp Max?

Nun verlässt Philipp Max also den FC Augsburg. Nachdem quasi keine Transferperiode vergangen war, in der nicht über einen Wechsel spekuliert wurde, schließt sich der 26 Jährige der PSV Eindhoven an. Dass der Ex-Schalker nicht ewig in Schwaben spielen wird, war klar. Fünf Jahre FCA und 156 Spiele sind ohnehin deutlich mehr als von manchen erwartet.

So gut wie niemand am Lech verdenkt Max, eine neue Herausforderung wagen zu wollen. Auch die Gazetten-Redaktion wünscht für die weitere Karriere alles Gute. Dennoch schmerzt der Abgang eines Führungsspielers natürlich. Wie soll der Dauerbrenner ersetzt werden?

Als naheliegendste Alternative stünde Iago bereit, doch auch um den Brasilianer gab es zuletzt Wechselgerüchte. Der gewöhnlich sehr gut informierte italienische Journalist Gianluca Di Marzio berichtete jüngst von Verhandlungen zwischen Iago und dem AC Mailand. Demnach soll der Berater des U23-Nationalspielers bereits in der Modestadt gewesen sein, um den Transfer über die Bühne zu bringen. Insgesamt ist es aber (gerade nach dem Max-Wechsel) sehr schwer vorstellbar, dass Reuter, der Iago vor einem Jahr für kolportierte 6,5 Millionen aus Porto Alegre verpflichtete, einem Wechsel zustimmen würde. Da müssten die Rossoneri schon tief in die Tasche greifen.

Nach einer unglücklichen Saison samt Verletzungen und Olympia-Quali mit der U23 lastet auf Iago nun wohl deutlich mehr Verantwortung. Es ist davon auszugehen, dass ihn die Klubbosse als Max-Erbe einplanen, vermutlich taten sie das schon vor einem Jahr. Bleibt der talentierte Brasilianer fit, könnte er eine der positiven Überraschungen der Saison werden. Uns würde es freuen.

Ingsesamt zehn Spiele absolvierte Iago in der Saison 2019/20 für Rot-Grün-Weiß. Dabei gelangen dem Brasilianer ein Tor und eine Vorlage. In der neuen Spielzeit könnten es mehr Einsätze werden. (Photo by Boris Streubel/Bongarts/Getty Images)

Hinter Iago wird es derweil ziemlich dünn. Mads Pedersen scheint (noch) keine wirkliche Option zu sein. In seinen wenigen Auftritten im FCA-Trikot ließ er leider jede Bundesligatauglichkeit vermissen. Den jungen Dänen nach einem halben Jahr in Deutschland (im Winter wurde er nach Zürich verliehen) abzuschreiben, wäre zwar unfair. Doch kann Pedersen seine Chance tatsächlich nutzen? In den Testspielen gelang ihm das zumindest nicht.

Transfers: Stammspieler oder Iago-Back-up?

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll der FCA für Max acht bis zehn Millionen Euro Ablöse kassieren und eine Weiterverkaufsbeteiligung arrangiert haben. In der Vergangenheit hätte man für den gebürtigen Viersener mehr verlangen können, doch in Pandemie-Zeiten ist eben vieles anders. Dennoch steht eine Summe, mit der man in mehr als passable Linksverteidiger investieren könnte. Nachfolgend eine Liste mit Spielern, die sportlich und preislich interessant für den FCA sein könnten und entweder Stammspieler oder Iago-Backup sein würden. Ein Transfer wird natürlich umso wahrscheinlicher, wenn nach Max auch Iago wechseln sollte. Dann muss der FCA nämlich definitiv tätig werden. Ansonsten könnten Reuter & Co. zumindest nachlegen.

Borna Barisic (Glasgow Rangers), Loris Benito (Girondins Bordeaux), Jan Boril (Slavia Prag), Jamilu Collins (SC Paderborn), Tim Leibold (Hamburger SV), Konstantinos Stafylidis (TSG Hoffenheim), Daley Sinkgraven (Bayer Leverkusen), Maximilian Ullmann (Rapid Wien), Owen Wijndal (AZ Alkmaar). In dieser Liste hätte man auch Ex-Augsburger Abdul Rahman Baba (Chelsea) nennen können, doch der Ghanaer ist seit nahezu einem Jahr verletzt und daher keine Option.

Tim Leibold wechselte 2019 vom 1. FC Nürnberg nach Hamburg. Der 26-Jährige stand in allen 34 Zweitligaspielen über 90 Minuten auf dem Platz und bereitete bei einem Tor stolze 16 Treffer vor. Er ist fast zu gut für die 2. Bundesliga.(Photo by Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images)

Fazit

Der Max-Abgang schmerzt sehr und hinterlässt eine sportliche Lücke. Ob Iago in die Fußstapfen des Führungsspieler treten kann, wird sich zeigen. Gespannt sein darf man auf Robert Gumny. Bleiben alle Spieler fit, blickt der FCA auf eine ordentliche Defensive. Problematisch wird es, wenn Stammkräfte langfristig ausfallen. Als kleiner FC Augsburg hat man schlicht keinen gleichwertigen Ersatz auf der Bank. Insgesamt steht das Grundgerüst in der Defensive, sodass der FCA in der Viererkette folgendermaßen auflaufen könnte: Gumny – Gouweleeuw – Uduokhai – Iago. Angst und Bange sollte es einem bei dem Gedanken nicht werden.

Welcher Spieler des FC Augsburg hat sich 2019/20 am meisten verbessert?

Wir küren momentan die FCA-Spieler der Saison. In puncto wertvollster Spieler gab es vergangene Woche einen klaren Sieger. Mit 51 Prozent habt ihr für Florian Niederlechner votiert. Gewiss eine nachvollziehbare Wahl. In Kürze folgt die Abstimmung zum Augsburger Newcomer der Saison, doch nun wollen wir uns mit dem Spieler beschäftigen, der sich in der abgelaufenen Spielzeit am meisten verbessert hat. An dieser Stelle sei erwähnt, dass uns die Auflistung diesmal nicht leicht gefallen ist. Denn eine wirklich krasse Verbesserung sehen wir leider nur bei wenigen Profis. Nachfolgend werden die fünf Spieler vorgestellt, die unserer Meinung nach dennoch einen Leistungsschub hinter sich haben.

Raphael Framberger

Der gebürtige Fuggerstädter spielt seit 2004 beim FCA und wurde im Laufe seiner Karriere immer wieder von schlimmen Verletzungen zurückgeworfen. Auch deshalb kommt er nur auf insgesamt 37 Bundesligaspiele. Der Rechtsverteidiger wechselte sich in dieser Saison quasi mit Stephan Lichtsteiner ab und überzeugte dabei alles in allem mehr als der routinierte Schweizer, der für uns ein Verlierer der Saison ist. Kontinuierlich entwickelt sich Framberger zu einem soliden Bundesligaspieler. Das schnelle Augsburger Eigengewächs offenbart zwar immer noch teils große technische Probleme, kann diese aber oft durch seinen unbändigen Einsatzwillen kompensieren. Wie die Rolle des 24-Jährigen in Zukunft aussieht, kann wohl erst nach Abschluss der Transferphase gesagt werden. Am Freitag gab es Gerüchte aus Frankreich, wonach sich der FCA mit Straßburgs Kenny Lala beschäftigen soll. Auch die Spur zu Kevin Rüegg vom FC Zürich scheint noch nicht gänzlich erkaltet. Beide spielen auf Frambergers Position.

Raphael Frambergers Entwicklung scheint noch nicht abgeschlossen. Kann sich der Rechtsverteidiger einen dauerhaften Stammplatz sichern? (Photo by Sebastian Widmann/Bongarts/Getty Images)

Fredrik Jensen

Zugegeben, seit seinem Wechsel 2018 ist Jensen der Durchbruch in Augsburg nicht gelungen. Nachdem der Finne in seiner Prämierensaison noch gar keine Rolle gespielt hat, war er in Teilen dieser Spielzeit zumindest ab und an ein Faktor. Unter Martin Schmidt schien der 22-Jährige gar aufzublühen, stand dreimal in Serie in der Startelf. Dass zu seinen zehn Spielen (ein Tor, eine Vorlage) keine weiteren Einsätze hinzukamen, liegt neben der Verplichtung Eduard Löwens und dem Leistungsschub Noah Sarenren Bazees vor allem am Trainerwechsel. Der offensive Mittelfeldspieler, der auch auf den Außen eingesetzt werden kann, spielte unter Heiko Herrlich überhaupt keine Rolle. Obwohl Jensen nicht verletzt war, stand er unter dem Neucoach kein einziges Mal im Kader. Schade eigentlich, denn das Potential des Nationalspielers scheint noch nicht ausgeschöpft.

Andreas Luthe

Als Andreas Luthe im September 2018 anstelle des völlig indisponierten Fabian Giefer zur Nummer Eins befördert wurde, bekam er die Chance, sich dauerhaft als Stammkeeper zu etablieren. Zuvor hatte er den Kampf um die Nummer Eins gegen Giefer noch verloren. Damals nutzte der heute 33-Jährige diese Chance jedoch nur bedingt, weshalb ihn Reuter & Co. im Winter Gregor Kobel vor die Nase setzten. In der abgelaufenen Saison hatte der FCA – Koubek sei Dank – dann wieder Probleme auf der Torhüterposition, sodass Luthe erneut einspringen musste. In insgesamt zehn Spielen erwies sich der Ex-Bochumer als ein sicherer Rückhalt, zeigte sich im Vergleich zum Vorjahr extrem verbessert und sicherte dem FCA mit starken Paraden den Klassenerhalt. Dennoch könnten seine Tage in Augsburg gezählt sein.

Da, wenn man ihn braucht. Andreas Luthe verbesserte sein Torwartspiel und war gegen Ende der Saison ein souveräner Rückhalt im Kasten der Schwaben. (Photo by MICHAEL DALDER/POOL/AFP via Getty Images)

Philipp Max

In der Jugend spielte Max zeitweise als Offensivspieler, in der U23 von Schalke 04 agierte der Linksfuß etwa im Mittelfeld. So wirklich nachhaltig als Verteidiger trat Max erst seit seinem Wechsel zum Karlsruher SC in Erscheinung. Daher ist es verständlich, dass der 26-Jährige immer noch kleinere Probleme in der Defensive hat. In der abgelaufenen Saison waren diese jedoch immer weniger zu beobachten. Er geht zwar bisweilen zu früh ins Tackling, doch alles in allem wirkt sein Abwehrverhalten weitaus gefestigter als noch zu Beginn seiner Zeit beim FC Augsburg. Das birgt jedoch auch Nachteile. Denn interessierten Vereinen wird dieser Leistungsschub ebenfalls nicht entgangen sein.

Marco Richter

Zu Beginn der Saison brauchte Richter etwas, um in Tritt zu bekommen. Die kräftezehrende U21-EM zeigte ihre Nachwehen. Dann aber fand der gebürtige Friedberger zurück in die Spur. Seine reine Statistik von vier Toren und drei Vorlagen klingt ausbaufähig, doch Richter nur auf Zahlen zu reduzieren, wäre falsch. Der 22-Jährige verbesserte sich in dieser Saison in der Rückwärtsbewegung und scheint unter Heiko Herrlich gar eine neue Position gefunden zu haben. Als hängende Spitze kommt seine Abschlussstärke noch einnmal besser zur Geltung als auf den Außen. Richters positive Entwicklung bleibt derweil auch bei der Konkurrenz nicht unbemerkt, immer wieder gibt es Gerüchte um einen Wechsel zu Borussia Mönchengladbach.

Vom eigenen Nachwuchs in die große Fußballbühne Bundesliga. Marco Richter spielt seit 2012 beim FCA. (Photo by Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images)

Abstimmung: Wer war der meistverbesserte FCA-Spieler in dieser Saison?

Letztlich haben wir uns auf oben genannte Spieler geeinigt. Dass sich mit Jensen ein Spieler in der Auflistung befindet, der eigentlich keine goße Rolle gespielt hat, zeigt leider, dass beim FCA vieles im Argen liegt. Zu wenige Spieler zeigten ihr Potential. Das kritisierte nun auch Rani Khedira: “Wir haben sehr gute Einzelspieler, da wäre mehr drin gewesen”, meinte der Führungsspieler im aktuellen Kicker-Sonderheft. Nun seid ihr wieder gefragt. Stimmt ab und wählt den meistverbesserten Spieler der FCA-Saison. Haben wir jemanden vergessen?

Wer war der meistverbesserte Spieler 2019/20?

  • Andreas Luthe (34%, 27 Votes)
  • Raphael Framberger (30%, 24 Votes)
  • Philipp Max (16%, 13 Votes)
  • Fredrik Jensen (11%, 9 Votes)
  • Marco Richter (9%, 7 Votes)

Total Voters: 80

Loading ... Loading ...

Wer bringt uns in der Rückrunde auf die Gewinnerstraße?

Taktik, Fitness, Einstellung – alles schön und gut. Am Ende stehen 11 Männer auf dem Platz, um ein Fußballspiel zu gewinnen. Und von diesen müssten in der Rückrunde einige deutlich mehr spielentscheidende Momente liefern, damit am Ende mehr Punkte resultieren. An einem kühlen Wintertag fragt man sich da schon, wer von den Spielern sich in der Rückrunde so steigern können soll. Robert Götz von der Augsburger Allgemeinen zog seine eigenen Schlüsse, nachdem er die Mannschaft nach Alicante begleitet hatte.

/An dieser Stelle eine klare Empfehlung Roberts Beiträge auf der Seite der AZ zu lesen. Er hat viele relevante Gespräche u.a. mit Manuel Baum, André Hahn und Stefan Reuter geführt, die interessante Einblicke bieten./

Aber zurück zum Thema. Nachdem ich auch gerne etwas spekuliere, hier meine Tipps je Positionsgruppe, wer sich beim FCA in der Rückrunde hervortun wird:

Tor

Gregor Kobel wurde nicht zum Spaß von der TSG Hoffenheim bis zum Saisonende ausgeliehen. Er durfte im Testspiel gegen Antwerpen 60 Minuten ran und wird meiner Meinung nach als neue Nummer 1 des FC Augsburg in die Rückrunde gehen. Robert Götz glaubt, dass Andreas Luthe wechselt und Fabian Giefer wieder ins Tor rückt. Gegen Fabian Giefer im Tor würde ich wetten. Als bisher einziger Neuzugang wird aus meiner Sicht Gregor Kobel direkt die Chance bekommen, uns einige Punkte festzuhalten. Ich bin hoffnungsfroh und erwarte große Dinge.

Abwehr

Die Abwehr hatte eine feste Stammbesetzung in der Hinrunde – zumindest auf drei von vier Positionen. Philipp Max war links hinten gesetzt, genau wie in der Mitte Jeffrey Gouweleeuw und Martin Hinteregger. Nur rechts gab es immer mal wieder Wechsel, wenn Johnny Schmid und Raphael Framberger sich gegenseitig ablösten. Das könnte mit Beginn der Rückrunde dann auch vorbei sein. Raphael Framberger ist der Rechtsverteidiger, der mit seiner Dynamik einen deutlicheren Einfluss aufs Spiel nehmen kann. Johnny Schmid muss evtl. in der Mitte aushelfen. Frambo erobert sich hoffentlich die Stammposition und feiert endgültig seinen Durchbruch in der ersten Liga. Joker in der Abwehr wird evtl. Kevin Danso. Nachdem Jeffrey Gouweleeuw momentan angeschlagen ist, bekommt Kevin wohl zu Beginn der Rückrunde die Chance von Anfang an. Kann er sich festspielen? Ich sehe dauerhaft Gouweleeuw/Hinteregger vorn, aber wer weiß.

Mittelfeld

Daniel Baier und Rani Khedira sind – wenn fit – genauso gesetzt, wie Michael Gregoritsch in der Abwesenheit von Ja-Cheol Koo, der noch bei den Asienmeisterschaften weilt. Nur auf den Außenbahnen gibt es quasi keine festen Größen mehr. Caiuby hat das gesamte Trainingslager durch Aufenthalt in Brasilien verpasst, während André Hahn nach seiner Rückkehr im Sommer noch nicht richtig in Tritt kam. Auch Fredrik Jensen ist verletzungsbedingt noch nicht wirklich in Augsburg angekommen. An dieser Stelle werde ich meine Prognose wiederholen, dich ich schon vor der Saison äußerte. Marco Richter wird eine außerordentliche Rolle spielen und alle Möglichkeiten haben, so richtig durchzustarten. Ich gebe zu, ich bin ein Fanboy, und erwarte Torgefahr, Vorlagen und Tore. Wenn ein Trikot diese Saison, dann ein Richter-Trikot. LIT IT UP, Marco.

Sturm

Eigentlich brauchen wir nur einen Stürmer, der fit ist und Tore schießt. Alfred Finnbogason sieht momentan so fit aus wie lange nicht. Allerdings fällt er häufig verletzt aus. Julian Schieber ist mal wieder verletzt und die Hoffnung auf Dong-Won Ji auch nach seiner Rückkehr von den Asienmeisterschaften beschränkt. Da bleibt am Ende nur noch ein Spieler übrig, in den ich mine Sturmhoffnung packe: Sergio Córdova. Er schien am Ende der Hinrunde so richtig in Schwung zu kommen. Ich hätte ihn da schon gerne länger gesehen. Die Rückrunde ist prädestiniert für ihn, um so richtig durchzustarten, auch wenn er schon wieder angeschlagen ist. Ansonsten könnte es beim nächsten Finnbogason Ausfall schon wieder problematisch werden.

Insgesamt haben wir in unserem Kader einen ganzen Haufen Spieler, die ihre volles Potential noch lange nicht ausgeschöpft haben. Wenn nur 1-2 der oben genannten in der Rückrunde richtig zulegen, dann ist schon viel gewonnen. Ich freue mich langsam aber sicher darauf, dass es wieder losgeht, um mit unseren Jungs mitzufiebern. Mit wem fiebert ihr ganz besonders in der Rückrunde?

Der Fußball und seine Helden: Was wir vom FC Bayern lernen können

Dieser Beitrag wird freundlichst präsentiert vom August Gin, denn wenn der August dabei ist, dann ist auswärts wie ein Heimspiel.

Oftmals wird über Fußball auf eine abstrakte Art und Weise geschrieben. Auch ich will mich hier nicht ausnehmen. Grundsätzlich kann man sich mit einem Verein, seinen Werten und Farben identifizieren. Auch abseits aller beteiligten Personen. In einem zweiten Schritt stellt sich dabei die Frage, für welche Werte und welches Verhalten der Verein steht. Um dies herauszufinden, hilft es, sich das Verhalten der Vertreter dieses Vereins zu betrachten. Bei Fußballvereinen fängt dies beim Aufsichtsrat, dem Präsidenten und weiteren Verantwortlichen, wie Manager, Geschäftsführer und Trainer an. Es setzt sich fort bis zur Mannschaft. Unabhängig von der allgemeinen Philosophie des Vereins und dem Handeln der verantwortlichen Personen, wird es schwer werden, Fans und Sympathisanten dauerhaft ins Stadion zu locken, wenn auf dem Platz nur austauschbare Charaktere vertreten sind. Wenn der Einsatz und die  fußballerische Leistung keine Begeisterung hervorruft, dann bleiben die Zuschauer zu Hause. Leistungsträger, die im Optimalfall aus der eigenen Jugendabteilung entstammen und die Werte des Vereins auf und neben dem Platz repräsentieren, sind daher ein wichtiger Bestandteil einer nachhaltigen, mittelfristigen Vereinsstrategie.

Vorbild FC Bayern München?

Wenn der FC Augsburg unter der Woche gegen den FC Bayern München antritt, dann trifft er auf einen Club, der gerade in diesem Bereich im letzten Jahrzehnt wie kein anderer aufgezeigt hat, wie dies zu schaffen ist. Das Abschiedsspiel von Bastian Schweinsteiger vor kurzem steht sinnbildlich für diese Phase. In dieser waren Spieler, die sich beim FC Bayern München aus der eigenen Jugend in der Profimannschaft durchgesetzt haben, für den Erfolg der letzten Jahre zu großen Teilen mit verantwortlich. Schweinsteiger, Lahm, Müller und Alaba sind herausragende Repräsentanten des FC Bayern München. Sie haben dafür gesorgt, dass die Zuschauer auch in Zeiten, in denen im Umfeld des FC Bayern München viel Unruhe, moralisch fragwürdiges Verhalten (Stichwort: Trainingslager in Katar) und Straftaten (Stichwort: Steuerhinterziehung Hoeneß) vorkamen, ins Stadion geströmt sind. Nicht nur, weil die sportlichen Leistungen zum Zungeschnalzen verführten. Sondern auch, weil man diesen Jungs zur Seite stehen wollte.

Es ist doch enorm, welch emotionale Reaktionen ein endgültig letzter Aufgalopp wie bei Schweinsteiger bei erwachsenen Menschen auslösen kann. Ich habe diese beobachtet und ein längeres Interview mit Schweinsteiger gesehen. In mir wuchs die Hoffnung, dass der eigene Verein irgendwann selbst eine solche Persönlichkeit aus der eigenen Jugend hervorbringen kann. Beim FC Augsburg wäre dies erneut ein nächster Schritt. Gefühlt liegt dieser Schritt noch in weiter Entfernung. Dafür wäre es nötig, Spieler aus der Jugend nicht nur an die Profimannschaft heranzuführen, sondern dort auch zu Führungsspielern weiterzuentwickeln. Und wenn der Spieler seinen sportlichen Zenit erreicht, müsste er sich überdies entscheiden, dem FCA die Treue zu halten. Er müsste den Wunsch unterdrücken, sich sportlich bei einem anderen Verein weiterentwickeln zu wollen. Aber auch der Verein muss zu dem Spieler stehen, wenn er mal eine schlechte Phase durchmacht oder die Form einen Hänger hat. In guten wie in schlechten Zeiten.

Identifikationsfiguren beim FC Augsburg

Der Vorteil für beide Seiten wäre allerdings enorm. Als Fan wünsche ich mir Spieler, mit denen ich persönlich mitfiebern kann. In Augsburg waren dies in den vergangenen Jahren immer langjährige Leistungsträger, die von außen kamen. Darunter waren Spieler, die unseren Club toll repräsentierten. Mit Patrick Mölzl, Michael Thurk, Sascha Mölders und Paul Verhaegh habe ich persönlich gelitten und mich gefreut. Auch heute beobachte ich gerne den Maestro Daniel Baier oder Spieler wie Martin Hinteregger und Gregerl und bange persönlich mit diesen Typen. Neben dem Erfolg des FC Augsburg will ich, dass diese Spieler sich persönlich durchsetzen. Der FCA hat daher in der Vergangenheit schon immer einen guten Job gemacht, einen gewissen Spielertyp, der sich initial bei anderen Vereinen nicht durchgesetzt hatte, zu verpflichten und diese zum Symbol des Augsburger Modells zu machen.

Euphorie durch die Jugend?

Neu dazu sind nun in den letzten beiden Saisons Spieler wie Kevin Danso, Marco Richter und Raphael Framberger gekommen, die von der Qualität der Augsburger Jugendarbeit zeugen. Diese Posterboys des Augsburger Modells können nun eine weitere, tiefe Verbindung zum Augsburger Publikum schaffen. Wenn Marco Richter gegen die Bayern aufläuft und die Möglichkeit hat, dem Spiel einen Schubs in die richtige Richtung zu geben, so wäre die Euphorie und Freude vielleicht noch größer, wenn ihm dies gelänge. Es ist nicht rational, denn eigentlich geht es ja darum, dass der eigene Verein gewinnt, aber dennoch ist die Identifikation an dieser Stelle vielleicht nochmals erhöht. Schwer vorstellbar, wenn ich mich an meine Reaktion auf die Tore von Mölders und Bobadilla erinner, aber langfristig kann sich daraus meiner Meinung nach eine tiefere Bindung ergeben.

Und insofern der FC Augsburg gerade in dieser Phase seiner Außendarstellung sich zu manchen Themen nicht oder aus meiner Sicht nur ungenügend äußert, so können diese Spieler den Unterschied ausmachen. Sie können Zuschauer binden und ins Stadion locken. Ich will natürlich wissen, ob der FC Augsburg gewinnt und wie er sich schlägt. Ich will aber auch Marco Richter sehen, wie er Verteidiger zum Schwitzen bringt. Ob er Manuel Neuer einen einschenkt. Ich bin gespannt, ob die Spieler aus der eigenen Jugend, allen voran Marco Richter, zu einer kleinen Euphoriewelle führen können. Gerade in Zeiten, wo ein Videospiel wie Fifa mit einem Modus wie “The Journey” aufwartet, braucht man in Augsburg gerade nur ins Stadion zu gehen, um den ein oder anderen spannenden Karriereweg in der Anfangsphase begleiten zu können. Richter hat dieser Karriereweg mittlerweile in die deutsche U21 geführt. Wie geht es weiter? Was kann daraus entstehen? Ich kann es nicht abwarten, dies mitzuverfolgen.

Wer war der beste Newcomer 2016/17?

Nachdem wir nun schon den wichtigsten Spieler der Saison gewählt haben (die Ergebnisse veröffentliche ich gebündelt nach allen Abstimmungen), kommen wir zur zweiten Kategorie: dem wichtigsten Newcomer beim FCA. In dieser Kategorie werden nur Spieler berücksichtigt, die vor dieser Saison noch keine einzige Minute für das Profiteam des FCA im Einsatz waren. Bei Jugendspielern ist daher wichtig zu beachten, dass sie sehr wohl im Kader gestanden haben dürfen. Als Newcomer-Saison zählt allerdings das Jahr, in dem sie zu ihrem ersten Einsatz gekommen sind. Zudem ist dies die Kategorie, in der Neuzugänge beurteilt werden. Neuzugänge werden hier allerdings auch nur dann berücksichtigt, wenn sie vorher nicht für den FCA gespielt haben. Wenn ein Leihspieler fest verpflichtet wird, findet er hier keine Berücksichtigung. Folgende Kandidaten konnte ich über die ganze Saison hinweg identifizieren:

Kevin Danso

Man hatte Geschichten von ihm gehört, die ihn als größtes Augsburger Talent seit langem beschrieben. Manuel Baum warf ihn ins Wasser als dritten Innenverteidiger links in einer Dreierkette. In Derweil ist Kevin Danso erst 18 Jahre alt und stellte sich im Saisonendspurt zusätzlich seinen Abiturprüfungen. Physisch für sein Alter sehr präsent, abgeklärt und routiniert, wirkte er schon oft wie  ein alter Hase. Im Stellungsspiel wird er noch an Routine gewinnen. Haben wir in der eigenen Jugend einen Stammspieler für unsere Innenverteidigung der Zukunft gewonnen? Zumindest Newcomer des Jahres ist Kevin Danso doch wohl, oder?

Raphael Framberger

Die große Überraschung des 18. Spieltags? Raphael Framberger in der Startaufstellung. Aus heiterem Himmel. Framberger hatte sich beim FCA unlängst einen Namen als talentierter Rechtsverteidiger gemacht, aber die letzte Saison fast komplett auf Grund eines Kreuzbandrisses verpasst. Ohne vorherige Kadernominierung in dieser Saison sprang er zweimal als Vertretung für Paul Verhaegh in die Bresche und machte seinen Job beide Male sehr gut. Danach verletzte er sich leider wieder und fiel für den Rest der Saison aus. Aber in der neuen Saison rechne ich mit Raphael Framberger, der es vielleicht schafft die Nachfolge von Paul Verhaegh anzutreten, wenn dieser sich entscheiden sollte, seine Karriere beim FCA zu beenden. Die Leistungen von Raphael Framberger in dieser Saison waren definitiv mehr als eine Feel-Good-Story, aber reichen sie für die Auszeichnung Newcomer der Saison?

Martin Hinteregger

Martin Hinteregger war für mich schon ein Kandidat, wenn es um den wichtigsten Spieler der Saison ging. Nach anfänglichen Wacklern in seinem Spiel hat er sich schnell als der große Rückhalt in der Abwehr erwiesen, als der er verpflichtet wurde. Auch in Zeiten großer Unruhe, war er nicht aus der Ruhe zu bringen. Dazu sorgte er mit seinen Vorstößen immer wieder für Torgefahr und für ein spielentscheidendes Element, dass von den Gegnern schwer auszurechnen ist. Spielentscheidende Tore in der Hinrunde gegen Gladbach und in der Rückrunde gegen Leipzig und Köln waren das Resultat seiner Torgefährlichkeit. Martin Hinteregger war eine echte Bereicherung in seiner ersten Saison für den FCA. Aber war er auch der beste Newcomer?

Andreas Luthe

Andreas Luthe kam aus Bochum, um als zweiter Torhüter bereit zu stehen, wenn Marwin Hitz mal ausfallen sollte. Auf diesem Wege hat er sich kurz vor Saisonende für diese Liste qualifiziert. Am vorletzten Spieltag gegen Dortmund kam er zu seinem ersten Einsatz und hielt fehlerfrei. Auf diesem Weg hat er seinen Beitrag geleistet und gezeigt, welche fußballerische Klasse er hatte. Erfahren und ruhig hat er die in ihn gesetzten Erwartungen übertroffen. Dass er sich darüber hinaus auch sozial mit seinem Verein in safe hands e.V. und der Aktion „Fremd wird Freund“ engagiert, bereichert Augsburg zusätzlich. Reicht das zum Newcomer des Jahres?

Tim Rieder

Auch die Entwicklung von Tim Rieder ist von viel Hartnäckigkeit geprägt. Im letzten Jahr hatte er schon unter Markus Weinzierl mehrere Kadernominierungen, kam allerdings nie zum Einsatz. Dies liegt auch daran, dass der FCA im defensiven Mittelfeld immer stark besetzt war. In dieser Saison war es nun soweit und Rieder kam zu seinen ersten Einsätzen. Vor allem der Auftritt gegen die Bayern war wohl eine etwas härtere Lernerfahrung, aber insgesamt hat Tim Rieder bei mir einen äußerst positiven Eindruck hinterlassen. Zweikampfstark und körperlich präsent erhoffe ich auch von ihm im nächsten Jahr einen weiteren Leistungssprung und vermehrte Einsätze. Ob er Dominik Kohr als Aggresivleader ersetzen kann? Ich rechne ihm zumindest Chancen aus. Reicht das zum Newcomer des Jahres?

Wenig Neuzugänge auf dieser Liste. Ich war bei den restlichen Verpflichtungen nicht überzeugt. Jonathan Schmid hatte zum Saisonende seine Momente, machte allerdings aus seinen Spielen und Möglichkeiten zu wenig. Usami und Teigl haben zu wenig gezeigt, um mich nachhaltig zu beeindrucken. Vor der Saison hätte ich behauptet, dass jeder Jugendspieler mit Einsätzen auf dieser Liste landet. Für Julian Günther-Schmid hat es nun nicht ganz gereicht. Was wäre wenn er seine Großchance gegen Freiburg zum Ausgleich genutzt hätte? Bei uns kommen Spieler aus der Jugend nach. Eine aufregende neue Erfahrung, die wohl die positivste Überraschung der Saison ist.

[polldaddy poll=9766276]

 

Wer von  den oben genannten Spielern ist nun der Newcomer des FCA in der abgelaufenen Saison gewesen? Stimmt ab und diskutiert! Habe ich evtl. jemanden vergessen? Die Abstimmung läuft nun bis zum 24.06.2017.