Baum, Schmidt, scheißegal?

0:3 zu Hause gegen Leverkusen verloren. Diese Saison auch erst einmal gewonnen. Borussia Mönchengladbach kommt gerade erst richtig in Form und auswärts haben wir uns dort meist schwer getan. Dazu kassiert der FC Augsburg weiterhin zu viele Tore und schafft es manchmal schlicht nicht, selbst gefährlich zu werden. Es scheint, dass auch nach dem Trainerwechsel von Manuel Baum zu Martin Schmidt alles wie gewohnt abläuft. Manchmal erwischt die Mannschaft einen Sahnetag und überrascht einen Gegner. Meist mühen wir uns ab und im Regelfall führt das nicht zu vielen Punkten. Ist denn unter Martin Schmidt eine sportliche Entwicklung zu beobachten, die eine positive Tendenz hat? Oder verharren wir auch unter Martin Schmidt nur auf der Stelle bzw. rutschen langsam weiter ab?

AUGSBURG, GERMANY – SEPTEMBER 28: Martin Schmidt vor dem Spiel gegen Bayer 04 Leverkusen (Photo by Alexandra Beier/Bongarts/Getty Images)

Es ist schwierig diese Fragen zu beantworten. Welche Fakten soll man hierfür heranziehen. Punkteschnitt? Geschossene bzw. kassierte Tore pro Spiel? Differenzierte statistische Marker wie “expected Goals” (xP)? Insgesamt ist die Zeitspanne, die Martin Schmidt Zeit hatte mit der aktuellen Mannschaft zu arbeiten zu kurz, um sich auf statistische Werte bei der Beurteilung zu verlassen. Bis zur Länderspielpause war der Kader quasi nicht vollständig oder verletzt. Im Vergleich zur letzten Saison gab es einen großen Umbruch. Welche Zeitperiode sollte man für die Betrachtung heranziehen? Momentan ist eine solche Betrachtung noch unsinnig.

Holt Martin Schmidt genug aus der Mannschaft heraus?

Ein Gefühl bleibt trotzdem und ist mir in den letzten Tagen mehrfach begegnet: Martin Schmidt sollte aus diesem Kader mehr herausholen. Diesem Gefühl liegen ja grundsätzlich zwei Annahmen zu Grunde. Zuerst dürfen wir uns freuen, denn unser Kader ist mittlerweile doch wieder recht beachtenswert. Für ein abschließendes Urteil bzgl. Tomas Koubek ist es mir zu früh, aber zumindest haben wir im Tor etwas getan. Auch die Viererkette wirkt nominell mittlerweile sehr stark. Max, Uduokhai, Jedvaj und Lichtsteiner sind zumindest mal eine Ansage. Jeff Gouweleeuw wird zusätzlich für Konkurrenz sorgen, nachdem er gerade wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist. Auch offensiv sind wir stark wie seit langem nicht. Ruben Vargas zusammen mit Marco Richter außen und Alfred Finnbogason / Florian Niederlechner als Doppelspitze verkörpern die reine Torgefahr. Der Kader verfügt über sehr viele, sehr gute Einzelspieler.

Als zweites blicke auch ich wehmütig auf die bisherigen Ergebnisse. Nur ein Punkt zu Hause gegen Union Berlin. Auswärts abgeschossen und demontiert worden in Dortmund und Bremen (auch wenn es in Bremen am Ende knapper aussah nach der hoffnungsvollen zweiten Hälfte). Darf man das Pokalspiel in Verl in dieser Reihe noch nennen?Wir tuen das mal. Viele Momente in denen man zu Recht konstatieren kann: da war mehr drin. Und am Ende ist der Trainer verantwortlich dafür, was die Mannschaft auf dem Platz abliefert.

Ist der Kader so gut wie er gesehen wird?

Aber ganz so einfach ist es auch nicht. Es gibt einen Punkt, der mir etwas Sorgen bereitet, und den auch Martin Schmidt nicht so einfach lösen kann: Auch wenn unser Kader oberflächlich einen positiven Eindruck vermittelt, so gibt es doch einen Bereich, den ich nicht ausreichend mit Qualität besetzt sehe. Hierbei handelt es sich um das zentrale Mittelfeld. Defensiv wird es sehr eng hinter Daniel Baier und Rani Khedira. In Baiers Alter wird die Belastungssteuerung auch immer wichtiger und 34 Spiele in einer Saison werden es auch diese Saison schon nicht mehr. Carlos Gruezo ist verletzt und Jan Moravek Teilzeitkraft. Und Reece Oxford ist schlicht ein junger Hüpfer, denn wir nun doch eher im defensiven Mittelfeld einplanen und der Zeit braucht, um sich zu entwickeln.

FREIBURG IM BREISGAU, GERMANY – SEPTEMBER 21: Martin Schmidt vor der Partie in Freiburg (Photo by Robert Hradil/Bongarts/Getty Images)

Allerdings ist das Loch an dieser Stelle nicht ganz so groß, wie auf der 10er Position. In Schmidts System ist der Umschaltzehner ein essentieller Bestandteil. In schnellen Umschaltsituationen kann die Funktion auch von einem zweiten Stürmer übernommen werden, aber spätestens im Spiel mit dem Ball fehlt ein Spieler, der den Raum besetzt und die Ballzirkulation befördert. Michael Gregoritsch wirkte bei seinen Einsätzen in diesem System fehlbesetzt. Fredrik Jensen hat noch keiner unter Wettkampfbedingungen mal länger gesehen. Aus meiner Sicht wird es Zeit herauszufinden, ob er die Rolle übernehmen kann und was wir an ihm haben. Ich könnte mir vorstellen, dass Marco Richter das spielen kann. Es wäre eine schwierige Umstellung für einen jungen Spieler, der gerade seine Rolle gefunden zu haben schien. Im Ergebnis ist zumindest aus meiner Sicht der Kader nicht so stark, wie er von dem ein oder anderen vielleicht gesehen wird.

Wie sind die Ergebnisse bisher zu bewerten?

Dazu muss man die Ergebnisse in der Anfangsphase der Saison vielleicht auch mal einordnen. Das 1:1 gegen die Wundertüte Union Berlin war zu wenig. Aber seit der zweiten Hälfte in Bremen zeigt die Formkurve nach oben. Zu Hause gegen gut gecoachte Frankfurter gewonnen und in Freiburg – bei einer der Überraschungsmannschaften bisher – einen Punkt geholt. Wäre gegen Leverkusen der Spielverlauf glücklicher gewesen (Niederlechner am einen und Schieber am anderen Ende), dann würden wir ganz anders über die Situation nachdenken. So schlecht, wie die Ergebnisse insgesamt gesehen werden, sind sie dann vielleicht auch nicht. Dazu kann man fußballerisch das ein oder andere mitnehmen. Gegen Leverkusen wirkten wir endlich wieder stabil in der Abwehr. Tore schießen wir grundsätzlich auch wieder (Niederlechner!! Vargas!). Die nächsten Partien werden schwer (Gladbach, Bayern, Wolfsburg, Schalke), aber zumindest sollten wir etwas befreiter auftreten können. Vielleicht können wir ja in einer der Partien überraschen.

Ich fahre nun am Sonntag ein weiteres Mal nach Gladbach und habe an keine der Partien positive Erinnerungen. Zumindest nicht, wenn ich vor Ort war. Vielleicht fangen wir doch direkt dort an? In den nächsten Partien wird es viel darum gehen, dass die Mannschaft zeigt, dass sie keine Angst vor dem Verlieren hat, wenn sie als Underdog in die Partien gehen kann. Und damit meine ich nicht, dass wir uns schon wieder abschießen lassen. Defensiv stabil, aggressiv in den Zweikämpfen und offensiv mit Nadelstichen und wirklicher Entlastung. Mit der Leistung aus dem Spiel gegen Leverkusen werden wir dabei nicht weit kommen. Ich bin gespannt, ob das in den nächsten Wochen gelingen mag, dass wir mindestens zwei Gänge zulegen. Das Fundament haben wir uns gegen Frankfurt und Freiburg erarbeitet. Jetzt gilt es nach langer Eingewöhnungsphase sportlich die nächsten Schritte zu gehen.

P.S.: In Gladbach immer mit Maxi und Dani im Gedächtnis. Kämpfen, Simon!

Haller, Schuster, Richter: Wächst in MR23 der nächste Superstar heran?

Dieser Text erschien zuerst in der Kolumne „Einwurf aus der Rosenau Gazette“ bei presse-augsburg.de.

In Verl spätestens wurde Marco Richter wieder in die Realität zurückgeworfen. Er mühte sich, ging ins Dribbling und versuchte Akzente zu setzen, nur gelingen wollte ihm wie der gesamten Mannschaft nicht besonders viel. Marco Richter wurde nach knapp 70 Minuten ausgewechselt und der FCA schied aus. Das Spiel war trotzdem positiv für ihn. Klar muss er sich der Konkurrenz erwähren, sein Stand in der Mannschaft scheint allerdings deutlich gefestigter. Er geht nun immerhin mit breiter Brust in seine 3. Bundesligasaison.

Im Laufe der U21 EM in Italien konnte sich Marco Richter in diesem Sommer zudem einer breiteren Öffentlichkeit präsentieren. In einer Konkurrenzsituation mit gleichaltrigen Top-Talenten hatten neben ihm Kevin Danso (jetzt nach Southampton ausgeliehen) und der neu-verpflichtete Mads Pedersen, die Möglichkeit zu zeigen, wie weit sie in ihrer Entwicklung im Vergleich mit anderen Top-Talenten voran geschritten sind. Richter stach heraus und zeigte, dass er gleichaltrige Konkurrenz alt aussehen lassen kann. Er nutzte das Turnier für seine ersten Tore im Trikot der U21 und veranlasste viele internationale Experten, sich über ihn schlau zu machen. Beste Werbung für ihn und den FC Augsburg, auch wenn es für den Titelgewinn am Ende nicht ganz reichte.

Marco Richter nach dem Finale der U21 EM

Wer Richter in der Endphase der letzten Bundesligasaison spielen hat sehen, der weiß, dass genügend Potential für mehr vorhanden ist. In Frankfurt und zu Hause gegen den VfB Stuttgart war er ein Schlüsselspieler im Kampf um den Klassenerhalt. Erst dadurch hat er sich wohl seinen Platz im Kader für die U21 EM gesichert. Die U21 EM war zwar am Ende durch die Finalniederlage enttäuschend, sorgte aber zumindest dafür, dass Richter auf dem Radar von größeren Vereinen gelandet ist. Sie werden die Entwicklung in der kommenden Saison aufmerksam beobachten. Und es wird sich zeigen, ob Richter es schafft mental stabil zu bleiben. Erst wenn er sich auch von einer Reihe schlechterer Spiele nicht mehr aus der Ruhe bringen lässt, Kritik immer konstruktiv annimmt und auf dem Boden bleibt, wird sich zeigen, ob er über den nächsten Schritt nachdenken kann.

In dieser Saison stellt sich nämlich für ihn die Frage, ob er sich durch konstante Leistungen für einen Vereinswechsel zu einem Top Club aufdrängen kann. Der FCA wird leider dauerhaft bezüglich seiner sportlichen Perspektiven beschränkt bleiben. Die Champions League ist außer Reichweite und wenn ein Spieler die Chance erhält sich dauerhaft bei einem Top Club zu etablieren, dann würde ich ihm einen Wechsel – vorausgesetzt die Ablöse stimmt und er verhält sich fair – nicht übel nehmen. Richter wurde im Zuge der U21 EM auf einen potentiellen Wechsel auch zu den Bayern gefragt und schien potentiell – auch durch viele Jahre in den Münchner Jugendmannschaften – nicht abgeneigt. Top Ambitionen muss er nun allerdings durch top Leistungen hinterlegen.

Wenn es denn soweit kommen sollte – was zumindest ich mir wünschen würde – dann wäre Marco Richter nicht der erste Augsburger, der um Höheres zu erreichen, den Club verlassen muss.

Der ehemalige Manager des FC Augsburg, Andreas Rettig, im Gespräch mit Helmut Haller

Die Clublegende Helmut Haller wechselte im Alter von 23 Jahren nach Bologna, um dort die italienische Liga auf den Kopf zu stellen und im Verlauf dreimal Meister (zweimal später mit Juventus Turin) und italienischer Fußballer des Jahres zu werden. Seine Tore auch für die deutsche Nationalmannschaft hätte es ohne diesen notwendigen Wechsel weg vom FCA wohl so nicht gegeben.

Bernd Schuster als Trainer an der Seitenlinie

Viel früher wagte Bernd Schuster den Sprung von Augsburg nach Köln und von dort aus später nach Spanien zum FC Barcelona und Real Madrid. Er war erst 18 Jahre alt und absolvierte für die Herrenmannschaft des FCA nie ein Pflichtspiel. Seine Karriere ist in Augsburg schlicht nicht vorstellbar.

Marco Richter ist jetzt seit 7 Jahren in Augsburg fußballerisch zu Hause und wird im Herbst 22 Jahre alt. Fußballerisch sollte er sich noch etwas weiterentwickeln können, aber ein absoluter Frühstarter wie Bernd Schuster einer war, wird aus ihm nicht mehr. Dies zeigt auch, dass der FC Bayern München ihn in der Jugend aussortiert hatte. Eine etwas späte Entwicklung hat uns diesen Augsburger Glücksfall überhaupt erst beschert. Angekommen in der Bundesliga stellt sich die Frage, ob Marco Richter dauerhaft auf diesem Niveau sich zeigen und dominieren kann. Das Leben eines Profis besteht vor allem aus Konstanz. Die Topclubs klopfen in fünf Jahren nicht mehr an. Aber sollte Richter dieses Jahr 15-20 Torbeteiligungen und viele gute Spiele abliefern, dann ist für ihn und den FCA vieles drin. Ich bestelle mir dann auf jeden Fall seit langem mal wieder ein Trikot und drücke bis dahin feste die Daumen. Denn mit Marco Richter als sportlichem Leistungsträger sollte der Klassenerhalt deutlich schneller zu erreichen sein.

Ein Schritt nach vorne im Vergleich zur letzten Saison?

Dieser Text erschien zuerst in der Kolumne „Einwurf aus der Rosenau Gazette“ bei presse-augsburg.de.

Kurz nachgeschaut auf welchem Tabellenplatz der FCA nach dem 12. Spieltag in der letzten Saison stand und herausgefunden: Letzter mit gerade einmal 6 Punkten. In dieser Saison stehen wir auf einem komfortablen 12. Platz mit 13 Punkten. Bevor nun das Argument kommt, dass wir letztes Jahr aber auch die Dreifachbelastung bis zur Winterpause hatten, können wir auch gerne darauf eingehen, dass Markus Weinzierl vorher 3 Jahre hatte, um sein Team zusammenzustellen und zu entwickeln, während wir uns immer noch in Dirk Schusters erster Halbserie befinden. Ist das nun also die sportliche Weiterentwicklung im Vergleich zur letzten Saison, die wir uns alle erhofft hatten? Haben wir einen Schritt nach vorne gemacht?

Die Ergebnisse in den letzten Wochen sind dabei kein Zufall. Hertha BSC und der Effzeh Köln sind keine Teams die zu unrecht oben in der Tabelle stehen. Defensiv sehr kompakt ist es schwierig gegen diese Teams zum Torerfolg zu kommen. Trotzdem sind beide Mannschaften eigentlich offensiv gefährlich. Davon hat man in den Spielen gegen uns weniger gesehen als in anderen Partien. Unsere Defensive hat sich in den letzten Wochen stark verbessert gezeigt und kann auch gute Teams in der Liga kalt stellen. Wer nur an die offensive Seite des Spiels in der letzten Saison denkt, vergisst, dass wir zum gleichen Zeitpunkt in der letzten Saison 25 Tore kassiert hatten. Wir waren nicht annähernd so defensiv kompakt wie momentan und das mit Spielern wie Klavan, Hong oder Gouweleeuw. Momentan spielt Christoph Janker in der Innenverteidigung und ich bekomme mittlerweile nicht mehr bei jedem Ball in seiner Nähe einen halben Ohnmachtsanfall.

Dennoch hat es in keinem der letzten beiden Spiele zu einem Sieg gereicht. Gegen Köln waren wir über einen Großteil des Spiels nach vorne ungefährlich. Erst zum Ende der Partie hin konnten wir 1-2 Gelegenheiten herausspielen. 13 Tore hatten wir in der letzten Saison zum jetzigen Zeitpunkt erzielt, in dieser Saison sind es nur 10. Mit den Angriffsbemühungen werden wir selbst bei gleichbleibenden Defensivleistungen Probleme bekommen. Der Verbesserungsbedarf ist offensichtlich.

Lange kann man über die Gründe der Offensivschwäche nachdenken: Sind es die vielen Verletzungsprobleme, die dazu geführt haben, dass mit Finnbogason und Bobadilla, die zwei klassischen Sturmspitzen im Kader fehlen? Die Caiuby Verletzung trägt ihr zusätzliches bei, da er mit den Spielern im Kader nicht adäquat ersetzt werden kann. Zu allem Überfluss, ist vor kurzem zusätzlich mit Koo der offensiv gefährlichste Mittelfeldspieler verletzt von einer Länderspielreise zurück gekommen. Diese Verletzungssorgen würden auch andere Mannschaften beeinflussen.

Andererseits ist Dirk Schuster als defensiv-orientierter Trainer verschrien. Böse Zungen würden es Maurerfußball mit absoluter Ergebnisorientierung nennen. Umso verwunderlicher ist in diesem Zusammenhang, dass Schusters Darmstädter letztes Jahr zu diesem Zeitpunkt genauso viele Tore geschossen hatten wie unser FCA. Am Ende der Saison waren es nur vier Tore weniger. Klar, der Ball kreist nicht wie bei anderen Teams, aber Tore sind genügend gefallen. Wenn man nun noch die spielerische Qualität im Darmstädter Kader berücksichtigt, erscheint dies doch sehr beeindruckend. Schuster wurde mit gutem Grund zum Trainer des Jahres gewählt.

Ich glaube daher, dass offensiv Grund zur Hoffnung besteht. Die Verletzungssorgen werden zumindest mittelfristig weniger werden. Dazu ist von manchen Neuzugängen ein Leistungssprung zu erwarten. Auch in der Vergangenheit haben Spieler schon mal eine gewisse Zeit gebraucht, bis sie so richtig in Augsburg angekommen sind. Jonathan Schmid, Georg Teigl und Takashi Usami haben zumindest das Potential um noch mehr Impulse zu liefern. Ob diese von allen kommen werden, wage ich zu bezweifeln. Es würde ja aber schon reichen, wenn bei einem aus der Gruppe der Knoten platzt. Dirk Schuster sollte auch dafür der richtige Trainer sein, wenn man beachtet, was er aus so manchem Zweitligaspieler in Darmstadt gemacht hat.

Am meisten Hoffnung macht mir allerdings, dass schon eine kleine Steigerung in der Offensive große Auswirkungen auf die Ergebnisse haben könnte. So ein kleines Törchen in der Schlussphase gegen Köln hätte zum Beispiel großes bewirkt. Wir waren jetzt schon nah dran an sehr guten Ergebnissen. Gegen Frankfurt zu Hause und dann gegen den HSV bieten sich beste Gelegenheiten diese Hinrunde positiv zu Ende zu bringen und eine gute Ausgangsbasis für die Rückrunde zu schaffen. Dann werden auch die Zweifler ruhiger werden. Und wenn es nicht klappt, dann heißt es zusammenzustehen. Ich glaube, Schuster kann mit einer Winterpause viel anfangen.