Bundesligastandortverein

Mehr nur als ein erstes Ausrufezeichen – dem FCA gelingt unter Trainer Maaßen im 25. Vergleich der erste Pflichtspielsieg gegen Leverkusen.

Es mag viele besondere oder wichtige Tore geben,  die über Aufstieg, Klassenerhalt oder Weiterkommen entschieden haben,  das 1 : 0 am vergangenen Samstag aber war das schönste Tor der letzten Jahre, und weckt weitere Hoffnung auf die Entwicklung der Mannschaft.

Es war aber auch die Einstellung der gesamten Mannschaft, aus der Einzelne nochmal hervorragten, die den Gedanken zulässt, was in dieser Saison entstehen könnte.

Augsburg ist das zwölfte Jahr in der Liga, längst etabliert und hat gegen jeden Verein in der Liga gewonnen.

Welches Image hat der Verein, wie wird er bisher oft von außen wahrgenommen. Graue-Maus-lmage, teilweise unattraktive Spielweise und vermeintlich geringere Strahlkraft in der, und für die Liga.

Und doch sind es nicht wenige Klubs, die vermutlich gerne tauschen würden.

Und warum immer auch die Vergleiche mit anderen Vereinen – Augsburg kann einfach anders sein und sein eigenes Profil entwickeln, das sich eben nicht an dem längst bestehender Bilder orientieren muss.

Entscheidend ist was den FCA ausmacht – auch ein bewusster Gegenentwurf zu längst bekannten, könnte seinen Reiz haben. 

Augsburg ist Bundesligastadt,  sowohl vor, wie auch nach dem 112. Sieg in der Erstklassigkeit wurde und wird Fußball hier gelebt.

Dies bedeutet aber auch ein gemeinsames Miteinander und Auftreten aller Beteiligter nach innen und außen. Gerade hier.könnte doch wieder und tatsächlich einer der Stärken des Fereins entstehen.

Vier Punkte aus den ersten beiden Partien – ein gelungener Saisonstart für das Team von Bo Svensson.

Nach der überragenden Rückrunde in der vorletzten Saison folgte eine gelungene Spielzeit, in der ein Europapokalplatz nur knapp verfehlt wurde. Vorallem die Auswärtsbilanz, nur Fürth war schwächer, verhinderte eine bessere Platzierung.

Auch wenn bei den 05ern der Klassenerhalt als erstes Ziel genannt wird, könnte im Zuge der Weiterentwicklung der Mannschaft am Ende wieder ein Platz in der oberen Tabellenhälfte das Ergebnis sein.

Unter der Woche hat sich der FCA mit Julian Baumgartlinger verstärkt. 

An diesem Wochenende findet das internationale Jugendturnier bei der Paul-Renz-Akademie statt.

Andere Meldungen auch wieder diese Woche, in denen verschiedenes im Raum steht.

Egal wie dies bei anderen Vereinen gehandhabt wird wäre es mehr als wünschenswert das der FCA in diesen Zusammenhängen bald nicht mehr genannt wird.

Es geht hier nicht nur um das Ansehen eines Bundesligavereins, sondern darum eigene Werte konsequent zu leben.

Die 60. Bundesligasaison – Sport, Business und Entertainment. Dauerbrennerthemen bleiben der VAR und die vermeintliche Langeweile der Liga, einschließlich der zu erwartenden, wievielten Meisterschaft auch immer, von München.

Dazu dann immer auch wieder neue, und vermeintlich ernstgemeinte Vorschläge.

Manches ließe sich auch anders angehen. Den Videobeweis ersatzlos abschaffen, und die Verteilung der Fernsehgelder anders organisieren.

Dies könnte auch ein Schritt sein, das Spiel, als die eigentiche Attraktion wieder ein wenig mehr in den Mittelpunkt zu rücken.

Unabhängig wirtschaflicher Vergleichsdaten ist und bleibt die Bundesliga, nicht nur im Vergleich zu den anderen großen Ligen spannend.

Und nicht nur aus Augsburger Sicht bieten sich für viele Vereine immer wieder verschiedene Möglichkeiten.

Traditionsvereine, die wieder auf sich aufmerksam machen, aufsteigen oder einen Europapokal gewinnen.

Und eine sich verändernde Struktur der im System etablierten Vereine, etwa im Abgleich zu vor 15 oder 20 Jahren.

Konkret waren in der Spielzeit 2001/ 02 elf und in der Saison 2006/ 07 zwölf Teams, die auch dieses Jahr erstklassig spielen, in der Bundesliga.

Gleichzeitig waren Vereine mit größeren Namen, oder die innerhalb des Vergleichszeitraums Deutscher Meister waren, auch mindestens ein Jahr seit dieser Zeit zweitklassig.

Auch dies bestätigt wieder einmal die gesamte Leistung des FCA, die immer wieder neu bestätigt werden muss.

Ob es nun doch einen richtigen Meisterkampf geben wird, die Verteilung der internatiomalen Plätze, oder die Frage nach den Absteigern – Spiele mit Beteiligung des FCA haben darauf Einfluss.

Aktuell steht die Entwicklung der Mannschaft und deren Auftreten im Vordergrund. Das Außenrum ist für den Rahmen zuständig

Warum also nicht könnte es zu einer sorgenfreieren Saison kommen, in der der FCA vorallem auch spielerisch Aufmerksamkeit erweckt.

Bei der WM in Katar wurde das Eröffnungsspiel um einen Tag vorverlegt – warum nicht das ganze Turnier. Am besten um ein Jahr – dann wäre es schon vorbei.

Wie wäre es eigentlich, wenn niemand die Übertragungen dieses Missverständnisses verfolgen würde, und das Endspiel keinerlei Aufmerksamkeit gewinnen würde.

Nur wird das leider nicht der Fall sein. Bei Glühwein und Schneeballschlacht werden die Wüstenspiele zur Weihnachtsmaktattraktion – O du fröhliche.

So wie es nie eine Regel gab, das der FCA nicht gegen Leverkusen gewinnen darf, gab es nie eine, die einen gelungenen Saisonanfang ausschloss.

Warum also nicht der erste Heimsieg, und sechs Punkte aus den ersten drei Spielen – einiges neu zu denken darf gerne auch von sportlichen Erfolg begleitet werden. Gutes Spiel!

Nur der FCA!

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