Erfolgschaffen

Eine klar erkennbare Aufbruchstimmung – es machte Spaß das Spiel zu sehen. Und wenn es auch nicht zum Ergebnis gereicht hat, die Mannschaft hat bis zuletzt darum gekämpft.

Nicht die Frage, was bisher war, sondern entscheidend wie es jetzt ist. Es war Bewegung am Ball, und Chancen wurden immer wieder auch heraus gespielt. Darauf aufbauend, noch etwas mehr Abstimmung und Treffsicherheit, und auf ins nächste Endspiel.

Es sollte eigentlich eine andere Saison als zuletzt für die Bremer werden. Und nach dem 24. Spieltag stand Werder mit 30 Punkten, elf vor dem Relegationsplatz, auf Platz 12 der Liga. Doch nach mittlerweile sieben Liganiederlagen in Folge war das 0 : 0 gegen Leverkusen der erste Punktgewinn seitdem.

Werder vollzog im Gegensatz zu den anderen im Abstiegskampf involvierten Teams keinen Trainerwechsel, und vertraut in den letzten Spieltagen weiterhin auf Florian Kohfeldt, mit dem im letzten Jahr auch über den Umweg Relegation der Klassenverbleib gesichert wurde.

Abstiegskampf, -endspiel oder im Nachgang manchmal auch als -krimi bezeichnet – nur einige Begrifflichkeiten, die die Dramaturgie vor den entscheidenden Spielen erhöhen. Dabei geht es zunächst hier auch nur um ein Spiel, in dem aus Augsburger Sicht der Ausgang der Saison entscheidend beeinflusst werden kann.

Nichts anderes scheint in diesen Tagen in Fußball-Augsburg von Interesse. Weder der Ausgang des Pokalfinale noch die Rücktritte beim DFB – was zählt ist der Klassenerhalt.

Keine Statistiken oder Vergleiche, es ist ein Spiel, in dem es um sehr viel geht, und die Mannschaft zeigen kann, das sie dieser Aufgabe gewachsen ist – mit der Möglichkeit den Klassenerhalt bereits sicher erreichen zu können.

Entscheidende Spiele in den Bundesligen zum Ende der Saison gegen Fürth, in Hoffenheim oder länger zurück gegen Jena – geglückte Beispiele und doch auch Geschichte – was zählt, ist der Vergleich am Samstag.

Nach Abschluss der Nachholbegegnungen stehen sich in den Parallelspielen Hertha gegen Köln und Bielefeld gegen Hoffenheim gegenüber – und es gibt dabei verschiedene Möglichkeiten. Der FCA hat alles selbst in der Hand und braucht dabei nicht zu rechnen.

Auf welche Eigenschaften es im Abstiegskampf und in den entscheidenden Spielen ankommt lässt sich wohl unterschiedlich benennen, wesentlich aber scheint immer sich eigener Stärken bewusst zu sein, und vom eigenen Erfolg überzeugt. Dies von Anfang an auf dem Platz zu zeigen ist der erste Schritt auf dem Weg zur Umsetzung.

Es bedarf keiner zusätzlicher Motivationsanreize – alle Beteiligten wissen um was es geht. Die Trennung und wieder Verknüpfung von Leistungs- und Erfolgsmomenten, das Hervorheben gelungener und positiver Situationen. Verschiedene Möglichkeiten der Vorbereitung auf entscheidende Spiele.

Die Analyse und Vorbereitung, das Herausarbeiten von Stärken und Schwächen beim Gegner, sowie das Erstellen einer eigenen Strategie. Vorstellung eines Matchplans, unter Berücksichtigung möglicher Verschiebungen.

An einem entscheidenden Ligaspieltag dazu die Berücksichtigung anderer Ereignisse und anderer Szenarien. Und bei allem der Versuch, eine Form der Normalität zu bewahren.

Viele Aspekte mit und um das Spiel, die das Sportliche erweitern, und dazu beitragen in jeder Weise bestmöglich gewappnet zu sein. In dieser Situation individuell und als Team zu bestehen, und von Beginn an entsprechend zu überzeugen, kann eine weitere positive Dynamik entstehen lassen.

Vor leeren Rängen, und doch nicht nur gefühlt unterstützt von ganz vielen, das positive Ergebnis vor Augen. Den Schwung aus dem letzten Auftritt mitnehmend, die Leistungskurve im entscheidenden Momenten nach oben bewegen, als Mannschaft überzeugend auftreten und erfolgreich sein – Augsburg steht zusammen. Gutes Spiel!

Nur der FCA!

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