Heißer Tanz mit den Wölfen

Trotz windig-kalter Außenbedingungen strömten am vergangenen Samstag etwas mehr als 19.000 Fans in die Volkswagen Arena, um das Duell zwischen dem VfL Wolfsburg und dem FC Augsburg live zu verfolgen.

Mit breiter Brust durfte der FC Augsburg die Reise in den Norden antreten: Drei der vergangenen vier Begegnungen hatten die Fuggerstädter für sich entschieden, zudem war man gegen die „Wölfe“ seit acht Spielen ungeschlagen. Entwickelte sich der VfL Wolfsburg etwa zum neuen Lieblingsgegner des FCA? Die Antwort sollte auf dem Rasen folgen.

Es bot sich dem FC Augsburg die große Chance, gegen einen direkten Konkurrenten mit einem weiteren Erfolg einen wichtigen Schritt weg von den Abstiegsplätzen zu machen – einer Region, die man in Augsburg unbedingt hinter sich lassen will.

Der VfL Wolfsburg wiederum ging als Tabellen-15. in die Partie – und das mit deutlich angeknackstem Selbstvertrauen. Seit fünf Spielen wartete der VfL auf einen Sieg, die Formkurve zeigte hierbei klar nach unten.

Schiedsrichter der Partie war Daniel Schlager, als VAR fungierte Guido Winkmann.

Halbzeit eins – Kälteschock vor dem Pausentee

Beim FC Augsburg setzte man punktuell frische Akzente: Neuzugang Ribeiro rückte für Michael Gregoritsch in die Startelf, Wintertransfer Ogundu nahm zunächst auf der Bank Platz. Zudem begann Giannoulis auf der linken Abwehrseite anstelle von Anton Kade.

Ribeiro war dann direkt früh im Fokus: Bereits in der zweiten Spielminute ließ er mit feiner Technik aufblitzen, warum man in Augsburg große Stücke auf ihn setzt. Insbesondere das direkte Zusammenspiel mit Eigengewächs Mert Kömür wusste durchaus zu gefallen.

Daniel Schlager stand dann in der vierten Minute bei einem Dribbling von Massengo unglücklich im Weg. Der Referee ließ es weiterlaufen, denn Massengo gelang trotz des „Tänzchens“ eine Flanke. Daraus resultierte lediglich ein harmloser Kopfball, den Grabara sicher hatte. Ebenso sicher griff Grabara – der mit Maske spielte – bei einem Schuss Massengos aus spitzem Winkel zu.

Nach 10 Spielminuten konnte der geneigte Zuschauende resümieren: Der VfL Wolfsburg kam nach zehn Minuten Spielzeit kaum zu Entlastungsmomenten, der FCA mit Offensivdrang, es fehlten lediglich noch die zwingenden Abschlusschancen. Defensiv hatten die Augsburger bis dato alles im Griff.

Dann nach 20 Minuten erneut Ribeiro mit einer guten Aktion: Der Stürmer erlief einen Pass von Keven Schlotterbeck und legte ihn sich gut um seinen Gegenspieler herum. Jedoch kam Grabara noch rechtzeitig an die Kugel.

Nach 27 Minuten sodann die erste Großchance der Wölfe durch Majer. Der Mittelfeldspieler schoss jedoch deutlich drüber, da war mehr drin für den Gastgeber. Gute fünf Minuten später dann der nächste Abschluss für den VfL: Aus der Distanz fasste sich Eriksen ein Herz; sein Versuch landete auf der Tribüne. Es blieb festzuhalten: Wolfsburg investierte offensiv nun etwas mehr, auch wenn es noch keine richtigen Großchancen in Summe waren.

Auf der anderen Seite ein schwacher Abschluss von Claude Maurice aus 16 Metern, Giannoulis wäre auf dem Flügel frei gewesen. Auch Kömür schloss aus der Distanz ab, auch dieser Versuch ging knapp drüber.

Besser machte es Wolfsburg-Verteidiger Vavro: Aus gut 20 Metern prüfte er Finn Dahmen, dieser klärte zur Ecke. Was sich andeutete, wurde dann real in der 41. Spielminute. Wolfsburg belohnte sich für seine Drangphase. Einen Eckball von Eriksen nickte Gerhardt ein. Da war die komplette Augsburger Hintermannschaft in Unordnung.

Die Augsburger retten sich in die Halbzeit. Nach 30 Minuten verfiel die Elf von Manuel Baum in eine unerklärliche Passivität, die die Wolfsburger erst einlud, mutiger nach vorne zu spielen. Am Ende stand dann das 1:0 nicht unverdient für die Wolfsburger nach 45 Spielminuten zu Buche, da sie ihre Offensivbemühungen zielgerichteter gestalten konnten – im Gegensatz zum FCA.

Halbzeit zwei – Es wird heiß in der Volkswagen Arena

Die ersten fünf Minuten nach dem Seitenwechsel gehörten dem vorsichtigen Abtasten. Beide Mannschaften suchten noch nach Spielrhythmus und Zugriff – zündende Ideen und Offensivmomente blieben zunächst Mangelware. Keinem der beiden Teams gelang es in dieser Phase, sich zwingend vor dem gegnerischen Tor in Szene zu setzen.

In der 53. Spielminute wurde Claude-Maurice an der Strafraumkante von Kumbedi energisch gestellt und geht zu Boden. Die Augsburger reklamierten einen möglichen Strafstoß, doch Schlager winkte ab. Manuel Baum reagierte nach knapp 60 Spielminuten auf die offensive Flaute, Rieder kam für Kömür, ein positionsgetreuer Wechsel.

Und dann gelang dem FCA der Ausgleich. Rodrigo Ribeiro mit seinem Tordebüt für die Augsburger. Alexis Claude-Maurice schickte seinen Stürmerkollegen steil, Gerhardt versuchte noch an die Kugel zu kommen, doch Ribeiro blieb cool und zog völlig freistehend ab. Wölfe-Keeper Grabara war zwar noch dran, aber konnte den Ball nicht mehr entscheidend abwehren.

In Minute 66 spielte Dahmen unglücklich beim Abschlag direkt auf Eriksen, dessen Hereingabe klärt Schlotterbeck unkontrolliert zur Ecke. Glück gehabt, FCA! Im Gegenzug dann die Doppelchance für die Augsburger: Erst Giannoulis aus spitzem Winkel, Grabara wehrt ab. Dann aus dem Rückraum Claude-Maurice mit dem Schuss, wird zur Ecke geklärt.

Manuel Baum brachte in der 68. Minute Wolf und Rexhbecaj für Massengo und Giannoulis. Marius Wolf direkt mit dem ersten Ballkontakt im Blickfeld: Der Ball fällt ihm im Strafraum direkt vor die Füße, doch vor lauter Überraschung verzieht der Ex-Dortmunder. Das war die dickste Chance zur Führung!

Wie man es besser macht, zeigte Wolfsburg direkt im Gegenzug. Die Augsburger Defensive war komplett auseinander gefallen. Schlotterbeck und Banks in der Rückwärtsbewegung gegen drei Wolfsburger. Banks ließ sich trotz anderslautender Anweisungen rausziehen. Keven Schlotterbeck schimpfte wie ein Rohrspatz, da er dadurch zwei andere Wolfsburger hat blank stehen lassen. Einer der beiden Freistehenden, der eingewechselte Shiogai hatte dann ganz allein vor Dahmen keine Probleme, den Ball über die Linie zu befördern. Nach knapp 70 Minuten stand es damit 2:1 Wolfsburg. Kento Shiogai mit seinem ersten Saisontor.

Wolfsburg zeigte sich einfach effektiver und nun durch den Treffer mit Auftrieb. Augsburg wehrte sich nach Kräften. Ist im Gegensatz aber sehr fahrlässig bisher mit seinen Chancen umgegangen. Nach knapp 80 Minuten stand die Eckballstatistik 9:4 pro FCA. Eingebracht hatten diese aber zumeist nichts.

Nach 80 Minuten hatte Ribeiro, Torschütze zum wichtigen Ausgleich, Feierabend – für ihn kam Gregortisch, richtet es der Routinier als Joker? Ogundu kam zu seinem Bundesligadebüt, er ersetzte Fellhauer.

Auch die Wolfsburger nutzten das Wechselfenster: Ex- FCA – Spieler Dzenan Pejcinovic betrat den Rasen. Dieser war dann gleich an einer Wolfsburger Großchance beteiligt. Diese verpassten in der 82. Minute, frühzeitig den Deckel draufzumachen. Den ersten Torschussversuch von Shiogai wehrte Dahmen ab, den Nachschuss setzte Wolfsburg klar über den Kasten.

Diese Fahrlässigkeit rächte sich dann in der 84. Minute: Klarer Handelfmeter für den FCA. Wölfe-Verteidiger Vavro mit einem waschechten Volleyball Move. Er wehrte den Eckball mit der gestreckten Hand über dem Kopf ab. Dann ging eine hektische Rudelbildung los. Ein Wolfsburger Auswechselspieler rannte ins Feld. Kuriose Szenen in Wolfsburg. Die Gemüter hocherhitzt, die Temperaturen weiterhin nasskalt in der Volkswagen Arena.

Michael „Gregerl“ Gregoritsch zeigte sich vom großen Aufgebot im Strafraum völlig unbeeindruckt. Eiskalt blieb der Stürmer vom Punkt – und schob den Strafstoß souverän ins linke Eck. Keine Chance für Grabara im Wolfsburger Tor. Es folgten sieben Minuten Nachspielzeit. Und der FCA bewies den llängeren Atem.

Es brach die 93. Spielminute an: Claude-Maurice legte unwiderstehlich von der Grundlinie in den Rückraum zu Elvis Rexhbecaj. Der Mittelfeldspieler schloss trocken flach ins rechte untere Eck ab. Keine Chance für Grabara. Ausgerechnet Rexhbecaj mit den Wolfs-Wurzeln, er erzielte mit diesem wichtigen Treffer sein zweites Saisontor.

Es wurden lange vier Minuten Nachspielzeit, die verblieben. Die Zeit war längst abgelaufen, jedoch lies sich Gregoritsch unnötigerweise zu einem Foul gegen einen Wolfsburger hinreißen. Dies brachte den Wölfen noch eine Großchance zum Ende ein. Grabara kam nach vorne, der Freistoß schnittig in den Strafraum geschlagen, zwang Dahmen im Augsburger Tor zur Faustabwehr. Das war durchaus gefährlich. Den Nachschuss pfiff Schlager ab, Offensivfoul. Kurz danach ist Schluss. Puh, durchatmen. Das war ein heißer Ritt am Ende, mit dem glücklicheren Ende für den FCA.

Fazit – Ein Sieg für die Moral

Trotz zweimaliger Führung brachte der VfL Wolfsburg nicht einmal einen Zähler ins Ziel. Der FC Augsburg blieb dagegen bis zum Ende gierig – und wird spät belohnt. Ausgerechnet ein Ex-Wolfsburger versetzte den Hausherren den entscheidenden Stich und katapultierte die Fuggerstädter auf Rang zehn mit nun 28 Punkten nach 23 Spieltagen.

Wichtige drei Punkte für die Moral. Jedoch hat die Mannschaft Schwächen gezeigt, die andere Bundesligateams bitter bestrafen könnten. Allen voran die Passivität bei eigener Spielkontrolle, die den VfL heute in der ersten Halbzeit erst wieder ins Spiel geholt hatte.

Dann die unerklärliche Standardschwäche, insbesondere nach Eckbällen. Exemplarisch zu sehen in Spielminute 41., hier führte Chaos in der Defensive zum Wolfsburger Führungstreffer. Die Augsburger hatten bei dem Eckball keinerlei Zuordnung und Zugriff auf den Gegner.

Die Konteranfälligkeit war heute auch erneut zu bestaunen, einer der Konter führte zum 2:1 für den VfL Wolfsburg. Hier waren lediglich zwei Augsburger in der Rückwärtsbewegung gegen mindestens drei Wolfsburger in der Unterzahl.

Jedoch sollten auch die positiven Aspekte hervorgehoben werden: Allen voran der Wille, dieses Spiel noch herumzureißen. Diese Mentalität ist im Abstiegskampf eminent wichtig. Schön auch zu sehen, dass Ergänzungsspieler wie Rexhbecaj, Rieder und Gregoritsch stechen – Gregerl blieb beim Elfmeter trotz ganz viel Trubel im Vorfeld total cool, Rexhbecaj schloss seine einzige Torchane eiskalt zum Sieg ab.

Diese Mentalität sollten wir bis kommenden Freitag konservieren – dann sind die Kölner in Augsburg zu Besuch, die derzeit 12. in der Tabelle sind und mit 24 Punkten nah an den FCA ranrobben möchten. Dies möchten die Augsburger natürlich verhindern. Köln ist ähnlich stark in Kopfballduellen wie der FCA und schlägt die drittmeisten Flanken aus dem Spiel – hinter Mainz und Stuttgart.

Hier noch ein paar Zahlen zum Abschluss: (alle via bundesliga.de)

  • Noahkai Banks steht in den Top 10 aller Bundesligaspieler auf Platz 9 in der Disziplin „Passquote %“ mit 91,01 Prozent.
  • Han-Noah Massengo gewann bis dato genauso viele Zweikämpfe wie Harry Kane (199), das ist der geteilte 23. Platz in der Disziplin „Gewonnene Zweikämpfe“
  • Die drei schnellsten Augsburger Spieler in dieser Saison sind bis dato Chrislain Matsima (35,28 km/h), Dimitrios Giannoulis (35,27 km/h) und Uchenna Ogundu (35,08 km/h).
  • Keven Schlotterbeck gewinnt FCA-intern die meisten Kopfballduelle (71), das ist bundesligaweit Platz 15.
  • Robin Fellhauer schlägt die meisten Flanken (44), bundesligaweit entspricht dies Platz 13. Zudem macht Fellhauer die meisten Meter im FCA-Trikot mit 243, 6 gelaufenen Kilometern (Bundesliga Platz 12). Fellhauer zieht die meisten Sprints FCA-intern an (477), bundesligaweit ist dies ein beachtlicher vierter Platz. Und weil das noch nicht genug gute Statistiken von Robin Fellhauer sind: Auch bei den intensiven Läufen ist er ganz vorne mit dabei, mit 1639 liegt er ligaweit auf Platz sechs. Chapeau, Robin!

Keine Punkte beim Gastspiel in Frankfurt

Zwei Spieltage vor der Winterpause ging es für den FCA gegen die Eintracht in Frankfurt darum, die Weichen für die eigene Zukunft zu legen. Der FCA hatte sich mit einem überraschenden Heimsieg gegen Bayer 04 Leverkusen in der Tabelle etwas nach oben geschoben. Sicherheit suggeriert die Platzierung weiterhin nicht. Zudem muss der FCA weiterhin die Frage beantworten, welcher Trainer die Mannschaft in 2026 betreuen soll. Im sportlichen Bereich, in dem mit Michael Ströll und Benni Weber vor ihren ersten gemeinsamen Transferperiode stehen, fehlt somit ein wichtiger Fixpunkt, um im Winter passgenau Veränderungen auch am Kader vornehmen zu können.

Vor dem Spiel in Frankfurt stellte sich somit auch die Frage, ob Interimstrainer Manuel Baum, in diesem Spiel noch die richtigen Akzente setzen kann. Dafür setzte er in der Startelf auf Stabilität und nahm personell keine Veränderungen vor. Insgesamt schien den Augsburgern viel daran gelegen gewesen, auf der Leistung der Vorwoche aufzubauen und nach dem Umbruch auf der Trainerposition Ruhe einkehren zu lassen. Ob in der Ruhe dann auch Kraft lag?

Die erste Halbzeit

Vorweg, die Kulisse in Frankfurt beschert Gänsehaut. Frankfurt ist nicht nur im Herzen Europas, im Waldstadion schlägt das Herz der Bundesliga ganz besonders. Darauf muss eine Mannschaft vorbereitet sein. Bei mir kribbelte es selbst auf der Tribüne ordentlich als die Mannschaften den Platz betraten. Der Auswärtsblock des FCA beteiligte sich stimmungsfördernd mit einem bunten Fahnenmeer. Die Augsburger liefen diesmal auch auswärts in den weißen Heimtrikots auf. Konnte aus diesem äußeren Zwang durch die Farben der SGE ein gutes Omen werden?

Die ersten fünf Minuten brachten zumindest Aufregung. Der FCA konnte nach einer Ecke erneut flanken und Matsima nickte ein. Dem Tor war aber wohl eine Abseitssituation voraus gegangen. Der VAR brauchte über 2 Minuten für die Überprüfung. Dieser Teil des Sports bleibt weiterhin ein Graus. Das nahm auch aus dem Spiel erstmal die Dynamik und es brauchte bis in die zehnte Minutebis die Eintracht das erste Mal im Augsburger 16er auftauchte. Dahmen war aber zur Stelle. In der Folge konnte die Eintracht die erste Pressinglinie besser über die Flügel überspielen, gefährlich wurde es aber erst wieder als der FCA in Minute 15 aus einer vermeintlichen Abseitssituation gefährlich vors Frankfurter Tor kam.

Der FCA setzte weiterhin erkennbare Nadelstiche, auch wenn die SGE zu 2/3 den Ball hatte. insgesamt ist diese erste Hälfte bis dato recht abwechslungsreich. Auch die Eintracht schafft es erneut gefährlich vors Augsburger Tor und der FCA wird nur durch einen unpräzisen Frankfurter Abschluss gerettet. Jede Mannschaft hatte jetzt schon ihre Chancen und insgesamt damit bisher im Ergebnis gerecht. Es folgte eine Phase in der beide Mannschaften sich tiefer staffelten und die Partie verflachte. Der FCA hatte in der Folge etwas mehr Spielkontrolle, konnte daraus aber nichts zwingendes erwirken. Moment der Halbzeit war dann auch als Noki Banks in einem Defensivzweikampf riskant rettete und seine ganze Physis und Zweikampfstärke zeigen konnte.

Die zweite Halbzeit

Die zweite Halbzeit begann, wie die erste endete. Mit Kost, die nur von denjenigen Fußballliebhabern geschätzt wird, die sich auch an sich neutralisiertem Positionsspiel ergötzen können, durch welches dem Spiel die Dynamik entzogen wird. Leichte Fehler beider Mannschaften im Offensivspiel taten ihr übriges, dem Spiel den Fluss zu nehmen. Sollten die beiden Wechsel der Eintracht einen Impuls liefern, so war dieser nicht zu erkennen. Nach knapp 60 Minuten kommt der FCA an zwei Kontersituationen, die er aber nicht konsequent zu Ende spielt. Schade. Frankfurt wechselt erneut doppelt.

In der 69. Minute ist es dann Doan, der auf 1:0 für die Eintracht stellt, nachdem der FCA nicht konsequent rund um den eigenen 16er verteidigt und Matsima unglücklich abfälscht. Ein Kack-Tor. Es kann in einem solchen Spiel schnell das Entscheidende sein. Die Eintracht riecht in der Folge die Lunte und entwickelt offensiv mehr Dynamik. Der FCA kann diesmal nicht die Zweikampfpräsenz aus dem Spiel gegen Leverkusen aufweisen und bekommt das Spiel nicht gegriffen. Baum wechselt offensiv mit Essende und Gharbi für Rieder und Massengo. Es braucht einen Impuls.

Kurz danach gestaltete die Eintracht den Angang wieder konservativer und verzichtete fast vollständig auf eigene Offensivbemühungen. Der FCA fand gegen die tiefstehenden Frankfurter wenig Ansatzpunkte. Rund um die 85. Minute spielte man in Handballmanier um den Frankfurter 16er. Gefährlich wurde es nur einmal so richtig, als Banks – vermeintlich im abseits – für den FCA traf. Die VAR-Überprüfung dauerte gefühlte Ewigkeiten und damit war dann auch die Luft raus. Am Ende gewinnt die Eintracht so 1:0 zu Hause gegen den FCA und

Fazit

Zwei Mannschaften die darauf aus sind, sich zu stabilisieren. Das sah man auf dem Feld auch. Es war kein schönes Spiel. Der FCA verliert deshalb, weil er Pech hat. Zwei Abseitstore auf der einen Seite, ein abgefälschter Schuss auf der anderen. Man war bis zuletzt bemüht etwas mitzunehmen. Es sollte nicht sein. Die Stabilisation an sich ist gelungen. Man rang mit einem Champions League Teilnehmer auf Augenhöhe. Nächste Woche geht es gegen Bremen um einen versöhnlichen Abschluss des Fußballjahres 2025. Der FCA war bisher in diesem Jahr eine Wundertüte. Dann lassen wir uns doch mal überraschen, was das zum Ende des Jahres wird.

Kade an die Macht

Es gibt wieder etwas auf die Ohren. Der FCA hat 1:1 in Köln gespielt und das war spannender, als das Ergebnis erstmal klingt. Nach dem Sieg gegen Wolfsburg hat der FCA nun auch gegen Köln einen Punkt geholt und ist mittlerweile zwei Spiele in Serie ungeschlagen. Noch nicht wirklich eindrucksvoll, aber der Trend zeigt in die richtige Richtung. Entsprechend gibt es in der Folge eine entspannte Frage der Woche. Hat jemand Antworten für mich?

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