Variable

Unentschieden oder nicht, zumindest der Leistung des FCA wäre es angemessen gewesen. Stattdessen wieder Gedanken über das Spiel und wie es sich entwickelt hat. Es geht nicht darum, ob sich irgendetwas irgendwann wieder ausgleicht, sondern um ein Procedere, das ein grundlegendes Paradoxum in den Vordergrund stellt.

Entscheidungen, wie knapp auch immer, müssen schnell getroffen werden. Und dabei würden menschliche Fehleinschätzungen gegenüber technischen Auswertungen immer mehr an Akzeptanz zurückgewinnen.

Nach dem zwischenzeitlichen Zweitligajahr spielt Werder nun wieder die vierte Spielzeit in der Bundesliga. Auf Platz 13 und Platz 9 folgte im vergangenen Jahr der 8. Platz, mit einem Punkt Rückstand zur Conference League. Auch ohne konkretes Saisonziel ist das Erwartung unter Trainer Horst Steffen die sportliche Weitentwicklung in der Bundesliga. 

Nach zwischenzeitlich 11 Punkten aus fünf Spielen standen die Bremer nach dem 10. Spieltag auf Platz 8 der Tabelle. Nach einem Punkt aus den letzten vier Spielen kommt dem Aufeinandertreffen mit Augsburg am kommenden Spieltag nun eine wegweisende Bedeutung zu.

Noch vor Weihnachten soll der dann 42. Trainernamen in der Vereinsgeschichte des FCA bekannt gemacht werden. Es wird der zehnte in der Bundesligazeit sein. Mit Jos Luhukay ist der Aufstieg und der Klassenerhalt im ersten Jahr verbunden.

Mit Markus Weinzierl, der später nochmals in Augsburg war, bleibt vor allem die Zeit von der 9-Punkte-Vorrunde bis zum Auftritt in Liverpool in Erinnerung.

Dirk Schuster war dann nur kurze Zeit auf der Trainerbank und wurde von Manuel Baum abgelöst, der in seiner ersten FCA-Zeit bis ins Frühjahr 2019 Trainer war. Auf ihn folgte Martin Schmitt, der auch kürzer da war, und in der ersten Corona-Saison Heiko Herrlich.

Nach dem zwischenzeitlichen zweiten Auftritt von Markus Weinzierl folgte Enno Maaßen, der von Jess Thorup abgelöst wurde, der wiederum mit 1,26 Punkten, den besten Ligaschnitt aller FCA-Bundesliga-Trainer hatte. In dieser Saison nun bisher Sandro Wagner und wieder Manuel Baum, der nach drei Spielen wieder auf seine eigentliche Aufgabe zurückkehren möchte.

Was für Erwartungen gibt es vor Weihnachten an den neuen Trainer? Er muss die eingeleitete sportliche Ausrichtung des FCA, einschließlich aktiverer Spielweise und der Integration junger Talente, fortführen und zum Verein passen. Und wenn denn alles passt, darf er auch gerne eine längere Zeit mitprägen, was in dieser Branche eher ungewöhnlich und fast visionär wirken mag – aber wünschen ließe es sich.

Seit der Einführung sollte der VAR immer weiter verbessert werden. Es sollte also immer noch gerechter zugehen. Auch wenn es vorher keine Gerechtigkeit im Sinne allgemein anerkannter, eineindeutiger Festlegungen gab, sondern sogenannte Tatsachenentscheidung, soll mit der Weiterentwicklung des Videobeweis eine Form von Integrität erreicht werden, die tatsächlich weder dem Sport hilft, noch die technischen Möglichkeiten bis ins letzte ausschöpft.

Es geht in der Fortführung dieser Idee auch nicht um eine Art moralischer Lizenzierung, sondern es bleiben genau zwei Möglichkeiten: Weiterentwicklung bis zum letzten, einschließlich Analysen jeglicher Entscheidungen bis weit über die dritte Halbzeit hinaus, oder abschaffen – Reset!

Nicht der Römertunnel, sondern andere Gegenstände aus der Umgebung des Stadions sind in der Ausstellung „Die Römer und der Fußball“ zu sehen. Wohlmöglich muss hier die Geschichte angepasst werden, der FCA ist auch schon viel älter und wird dann auch noch dem Weltkulturerbe zugeschlagen.

Das vorerst letzte Spiel unter Trainer Manuel Baum, und die Hoffnung das Jahr positiv ausklingen zu lassen. Ein letzte Spiel vor Weihnachten hat der FCA zuletzt vor zehn Jahren gewonnen, und in der Bundesligazeit auch nur ein weiteres Mal. Mit einem Erfolgserlebnis ließe sich die Ausgangsposition für das neue Jahr nicht nur tabellarisch verbessern. Gutes Spiel!

Nur der FCA!

Einfachspielen

Nicht nur gefühlt war schon vor Spielbeginn alles anders. Die zwei schnellen Tore, eine Mannschaft, die füreinander kämpfte, und bis zum Ende sowohl das nötige Glück als vielmehr auch den Willen hatte, genau dieses Spiel, noch dazu gegen einen ehemaligen Angstgegner, zu gewinnen.

Die Mannschaft machte einen intakten Eindruck, die Laufleistung stimmte, und dazu Manuel Baum – macht 2:0 gegen Leverkusen!

Gleichviel erzielte Tore wie der Tabellenzweite und zugleich die meisten Gegentore der Liga: Bei Pflichtspielen der Frankfurter fallen im Durchschnitt, einschließlich der Pokalwettbewerbe, mehr als vier Tore. 5:1 gegen Galatasaray, 6:4 in Gladbach, nach 6:0-Führung, 1:5 bei Atletico und gegen Liverpool, 4: 3 gegen Köln und letztes Wochenende 0:6 in Leipzig – eine Auswahl an Endständen unter Beteiligung der SGE.

Das Ziel der Eintracht, die auch nach der Niederlage in der Champions-League in Barcelona noch Chancen auf die Zwischenrunde hat, und nach 13 Spieltagen in der Bundesliga auf Platz 7, steht, bleibt auch in diesem Jahr die Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb.

Zwischenzeitlich die Auslosung einer Fußball-Weltmeisterschaft, die beim nächsten Mal in Nordamerika ausgetragen wird. Vorher noch die Verleihung eines neuerfundenen Friedenspreis. 12 Gruppen à 4 Mannschaften, danach Sechzehntelfinale und was noch alles kommt – nicht das Spiel, der Fußball verliert weiter.

Die Frauen-EM findet 2029 in acht deutschen Städten statt, dazu die Gründung der FBL und die Frage wie sich der Frauen-Fußball weiterentwickelt. Hätte es hier Möglichkeiten gegeben den Sportbetrieb strukturell anders anzugehen.

Was gäbe es allgemein für Möglichkeit bei der Professionalisierung des Sport aus gesellschaftlicher Sicht? Und welche Rolle bleibt am Schluss für den eigentlichen Sport übrig? Aufeinander aufbauende Prozessketten lassen wenig unterschiedliche Schlüsse zu.

Wir war das FCA-Jahr ergebnisbezogen. Nach der Niederlage vor Weihnachten in Kiel startete der FCA  mit einer Heimniederlage gegen Stuttgart. Im Anschluss folgten, nur kurz unterbrochen durch das Pokal-Aus in Stuttgart, elf Spiele ohne Niederlage, mit insgesamt vier Gegentoren, Platz 8 und drei Punkten Rückstand auf einen Europapokalplatz. In den letzten sieben Spielen dann fünf Niederlagen und Platz 12.

Die neue Saison, beginnend mit Siegen in Halle und Freiburg, möglicherweise Erwartungen und den Entwicklungen bis zum vergangenen Spieltag. Der FCA steht auf Platz 14 mit zwei Punkten Abstand zum Relegationsplatz. Noch zwei Spiele Zeit die Ausgangssituation weiter zu verbessern.

Was aber 15 Jahre ununterbrochenen Zugehörigkeit zur Bundesliga ausmacht ist ein eigenes Zusammengehörigkeitsgefühl. Dazu gehören neben Team und Verantwortlichen auch das ganze Umfeld und alle im Verein. Und sollte wieder das Bild der, mittlerweile größer gewordenen, Familie bemüht werden, hilft es auch hier wirkliche Einheit zu schaffen, miteinander statt nebeneinander oder gegeneinander.

Nicht nur zur Weihnachtszeit der Wunsch sich dieser verbundenen Werte bewusst zu sein und gemeinsam die Vorstellung weiterzuentwickeln, dass Bundesliga die Liga ist, in der Augsburg spielt – und eine auf den eigenen Werten beruhende Entwicklung, einschließlich verbundener Platzierung, immer ein gemeinsames Ziel sein sollte.

Wie auch immer die Situation betrachtet werden kann, welche Äußerungen im Raum stehen, und welche Gerüchte auftauchen; vielleicht ist der Trainer, der den Verein am besten kennt, und dies wohlmöglich nicht nur in der momentanen Situation, längst vor Ort. 

Auch wenn sich möglicherweise nicht alles beliebig wiederholen lässt die Hoffnung, dass die Mannschaft auch am Samstag in Frankfurt wieder mit- und füreinander auftritt, und es dadurch gelingt einen nächsten Schritt zu machen. Der letzte Sieg in Frankfurt liegt sechs Jahre zurück, und war das erste Spiel nach der ersten Trainerphase von Manuel Baum. Keep it simple. Gutes Spiel!

Nur der FCA!  

Adventszeiten

Wetter und Spiel gab es so, und in dieser Kombination, auch schon öfter. Das Ergebnis ist das eine, die Frage wie es zustande kam das andere. Die Mannschaft hatte einiges das möglich ist schon einmal gezeigt, aber nie über 90 Minuten.

Weiter geht es nun ohne Sandro Wagner, von dem sich der Verein nach dem 12. Spieltag getrennt hat. Wie kurzfristig auch immer hier ein Meinungswechsel entstanden ist, es sollte nicht unbedingt der eingeschlagene Weg verlassen werden.

Für die Konzeption und die Weiterentwicklung der Mannschaft, sowie allgemein den sportlichen Bereich, wurden die Kompetenzen auf mehrere Personen verteilt.

Manuel Baum, als Leiter Entwicklung- und Fußballinnovation, mit über zwei Jahren Erfahrung als FCA-Cheftrainer, kennt die Spieler, den Verein, und übernimmt, geplant befristet, für die nächsten drei Partien bis zur Winterpause.

In den ersten beiden Spielen nur einen Punkt erreicht gingen seitdem für Leverkusen nur die Spiele in München und gegen Dortmund verloren. In dieser Saison scheint es ohnehin nur um den zweiten Tabellenplatz zu gehen, und da liegt der Klub gut im Rennen. Die Außenwahrnehmung der Werkself hat sich nicht erst seit dem Double 2024 geändert. Von einem 12. Platz 2017, und zwei zwischenzeitlichen 6. Plätzen abgesehen, war der Verein in den letzten sechszehn Jahren immer unter den ersten fünf.

In der Champions-League gelang zuletzt ein Auswärtssieg bei Manchester City, was aktuell Platz 17 bedeutet. Unter der Woche konnten sich die Leverkusener, drei Tage nach der Heimniederlage, mit einem 1:0-Sieg in Dortmund revanchieren und für das Viertelfinale im DFB-Pokal qualifizieren.

Kiel hat im Elfmeterschießen in Hamburg gewonnen, in allen anderen Vergleichen mit Beteiligung haben sich die Erstligisten durchgesetzt. Im Viertelfinale des DFB-Pokals sind nun sechs Bundesligisten und zwei Zweitligisten vertreten.

In dieser Woche noch die Innenministerkonferenz und die Frage wie unterschiedlich Spiel, Spieltag und alles was im weitesten Sinne zur Fußballkultur gehört, gesehen werden können. Gemeinsam sprechen und dabei auch unterschiedliche Standpunkte verstehen zu können, wäre auch hier zielführender. Sport, Stadion und allen Beteiligten fehlen nicht immer weitere Regelungen, sondern Miteinander.

Der FCA steht nach 12 Spieltagen mit zehn Punkten auf Platz 14 der Tabelle. Es sind noch drei Spiele bis zur Winterpause und aufgrund der geringen Abstände gibt es noch ganz unterschiedliche Möglichkeiten wie die Tabelle zu Weihnachten aussehen könnte. Unabhängig interner Entwicklungen und Planungen, geht es in erster Linie darum zu punkten, und durch eigene Erfolgserlebnisse die Ausgangsposition zu verbessern.

Am kommenden Samstag, im ersten Spiel von Manuel Baum, trifft der FCA auf Bayer Leverkusen, wo die mitschlechteste Bilanz gegenüber allen Bundesligamannschaften besteht.

Vielleicht hilft hier auch das Wünschen in Verbindung mit dem Erinnern. Passend zur Adventszeit, für jedes Türchen das Ergebnis eines FCA-Spiels, das an einem entsprechenden Tag stattgefunden hat. Das waren bisher in dieser Woche:

01.12.1979, gegen FC Herzogenaurach, 4 : 1, 

02.12.2017, beim FSV Mainz 05, 3 : 1,

03.12.1994, bei Hessen Kassel, 2 : 1,

04.12.2024, beim Karlsruher SC, 2 : 2, 5 : 4 n. E. 

Für den 05.12. ist es das 6:2 gegen Eintracht Trier (1976), und an einem 06.12. gewann der FCA 2014 mit 2:1 gegen Köln.

Zum zweiten Mal übernimmt Manuel Baum in einem Dezember die Trainerbank beim FCA. Ein ähnlicher Start wie vor neun Jahren wäre ein weiterer Wunsch. Gutes Spiel!

Nur der FCA!

Adventsspiel

Vor allem in den ersten 35 Minuten gelang es dem FCA mehr als nur die Spielidee zu zeigen. Mit etwas mehr Fortune hätte sich dies im Ergebnis gezeigt. Auch wenn der Treffer durch das Tor von Anton Kade erst später fiel, zeigte es doch wieder einmal auch eine Eigenschaft Augsburger Mannschaften, immer dann, wenn es darauf ankommt, da zu sein. Auch dies scheint ein wichtiger Punkt bei der Betrachtung und Einordnung dieses Spiels.

Aktuell sind es wohl verschiedene Ebenen, die bei Betrachtung der bisherigen Saison von Hoffenheim berücksichtigt werden müssen. Sportlich läuft es für die Kraichgauer, die in der letzten Saison erst an den letzten beiden Spieltagen den Klassenerhalt sicher hatten, sehr gut. Nach elf Spieltagen sind es 20 Punkte, die zu Platz 7, punktgleich mit Platz 6,  reichen. Die TSG führt bisher ungeschlagen die Auswärtstabelle an, zuhause gelangen aber erst zwei Siege. Im DFB-Pokal schied der Verein in der 2. Runde bei St. Pauli im Elfmeterschießen aus.

Organisatorisch scheint es aber einiges Durcheinander im Verein zu geben. Nachdem zwei von vier Geschäftsführern, ohne offizielle Benennung von Gründen abberufen wurden, trat der Präsident aus gesundheitlichen Gründen zurück. Sportchef Andreas Schicker, der zum VfL Wolfsburg wechseln wollte, wurde dies nun verweigert. Im Hintergrund tobt ein Machtkampf um Dietmar Hopp und den Spielerberater Roger Wittmann.

Sein 500. Spiel für die TSG absolvierte vergangenes Wochenende Oliver Baumann. Nach Uli Stein, Oliver Kahn, Eike Immel und Manuel Neuer ist er der fünfte Bundesligatorwart, dem dies gelang.

Die Bilanz der Bundesligavergleiche gegen die Kraichgauer ist negativ: In 28 Spielen konnten bei sieben Unentschieden nur sechs Partien gewonnen werden. Der letzte Sieg war das 1:0 im Februar 2023, in Sinsheim gelang der bisher einzige Erfolg beim 4:2 im Dezember 2019. In der vergangenen Saison gab es zwei Unentschieden.

Bei der Mitgliederversammlung des FCA unter der Woche zeigte sich neben Rekordzahlen auch wieder eine Vielfältigkeit, die als eine Chance für den Verein verstanden werden kann.

Der Stadionbesuch mag unterschiedlich wahrgenommen und begonnen werden, zumeist beginnt er aber, verbunden mit Gewohnheiten oder Ritualien, für viele schon weit vor dem eigentlichen Spielbeginn. Der Weg dorthin, oft gemeinsam mit Gleichgesinnten, Austausch und Vorfreude. Dies verstetigt sich dann nach der Ankunft im Stadion und wird, mitunter ergebnisabhängig, nach dem Spiel in Nachbesprechungen weitergeführt.

Unabhängig vom eigentlichen Ereignis gibt es ein Außenherum am Spieltag, das in seinen individuellen Formen der Ausgestaltung auf die Popularität und Verwurzelung des Volkssports hinweist, der sich in allen Generationen seiner Beliebtheit erfreut.

Im Mittelpunkt das Spiel und das eigentliche Stadionerlebnis, das wiederrum auch sehr unterschiedlich, aber eben gemeinsam wahrgenommen wird. Dazu gehört auch die Atmosphäre im Stadion mit Fangesängen und optischen Eindrücken. Auch wenn es immer um das eigentliche Spiel geht ist das individuelle wie kollektive Erleben viel mehr. Formen von Identifikation, Teilnahme und Integration beschreiben einen weiten Bereich einer eigenen Kultur und deren Wert.

Hinzu kommt die eigene Mannschaft, vergangene Enttäuschung oder aktuelle Zufriedenheit, immer auch eine Form der Erwartung oder Hoffnung. Wird dieser oder jener Spieler wieder oder nicht, wie wird der Trainer taktisch einstellen oder auf mögliche Situationen reagieren. Und wie könnte sich ein Ergebnis auf den Tabellenplatz oder die weitere Saison auswirken. Welche Konsequenzen wären denkbar, oder sollte alles einfach nur so bleiben. Nicht nur in der Adventszeit lässt das Spiel viel Raum für Hoffen und Wünschen.

Auch beim Auftritt am ersten Adventswochenende geht es für die Mannschaft darum das eigene Spiel, an Situation und Gegner angepasst, weiter zu entwickeln und zu überzeugen. Mit einem weiteren Erfolgserlebnis ließe sich zumindest der Abstand nach hinten vergrößern. Gutes Spiel!

Nur der FCA!

Vergleiche

Auch wenn es am Schluss nicht für einen Punkt gereicht hat war das Spiel in Stuttgart ein weiterer Fortschritt. Vor allem in der ersten Hälfte waren Idee und Umsetzung gut zu erkennen. Wenn es dabei gelänge auch noch die Balance zwischen den verschiedenen Aufgaben besser hinzubekommen wären dies die nächsten Schritte.

Seit November vergangenen Jahres ist Merlin Polizin, der bereits für ein Spiel im Februar 2024 diese Rolle ausübte, als Cheftrainer tätig. Mit ihm gelang dem HSV nach über sieben Jahren der Wiederaufstieg in die Bundesliga. Als der HSV abstieg stand er in der Ewigen Tabelle noch auf Platz 3 knapp vor Dortmund – mittlerweile sind Stuttgart und Mönchengladbach auch in dieser Wertung vorgerückt.

Den ersten Punkt erreichte der HSV am ersten Spieltag in Mönchengladbach, die ersten Tore beim Heimsieg am 4. Spieltag gegen Heidenheim. Nach dem Unentschieden gegen Dortmund stehen die Hamburger momentan mit neun Punkten auf Platz 13. Auch wenn es mittel- bis langfristig auch ambitioniertere Planungen gibt, geht es für den HSV in dieser Spielzeit darum möglichst schnell den Klassenerhalt zu erreichen. Im Achtelfinale des DFB-Pokals treffen die Hamburger auf Holstein Kiel.

Als der FCA in die Bundesliga aufstieg gab es zwei Mannschaften, gegen die noch nie ein Pflichtspiel stattfand, und sechs Teams, gegen die als FCA bis dahin nur Pokalspiele stattfanden. Eines davon war der Hamburger SV, der in der Ewigen Tabelle der Bundesliga nach Anzahl der Spiele noch vorne lag.

Am 17. Spieltag trat der FCA, damals mit 14 Punkten auf Platz 17 stehend, im Volksparkstadion an. Das Spiel endete 1:1 – das Führungstor schoss Thorsten Oehrl. In der Rückrunde, nach dem Klassenerhalt in Mönchengladbach, gewann der FCA durch Tor von Ja-cheol Koo mit 1:0.

Die Bundesligabilanz gegen den HSV ist bei acht Siegen und einem Unentschieden in sieben Jahren positiv. In der letzten gemeinsamen Spielzeit 2017/18 gewann der HSV am 1. Spieltag und der FCA das Rückspiel mit 1:0, auch durch Treffer von Ja-cheol Koo. Mit fünf Treffern war Halil Altintop, gefolgt von Raul Bobadilla mit vier, der treffsicherste Schütze in den bisherigen Vergleichen der beiden Vereine.

Die geplanten Maßnahmen zur Sicherheit der Innenministerkonferenz schießen nicht nur weit über jedes Ziel hinaus, sondern stellen Eingriffe in die Grundrechte von Menschen dar. Die Stadien und der Weg dorthin sind mindestens genauso sicher wie bei anderen (Groß-)Veranstaltungen. Willkürliche Stadionverbote, die jeden treffen können oder personalisierte Tickets beschreiben Maßnahmen, die von einer falschen Realität ausgehen. Der Fußball gehört allen, und alle sollen weiterhin die Möglichkeit haben, daran teilzunehmen. Es besteht hier kein vergleichbares höheres Sicherheitsrisiko und es benötigt keine zentralisierten institutionalisierten Regelungen.

Aus den letzten beiden Auftritten des FCA lässt sich auch einiges gewinnen: Die Stärke in den jeweiligen Mannschaftsbereichen zusammenzuführen und als Mannschaft geschlossen agieren. Dabei gilt es das richtige Verhältnis zu finden und immer wieder die richtigen Schwerpunkte zu setzen. Mit aufkommendem Erfolg erhöht dies auch die Sicherheit.

Es gibt immer Spiele, die auch einen weiteren Fokus haben. Am elften Spieltag geht es tabellarisch für beide Teams darum Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln. Gleichzeitig ist es für den FCA nach den Spielen gegen Dortmund und in Stuttgart auch eine Standortbestimmung.

Bis  zur Winterpause sind es noch fünf Spieltage: Nach diesem Wochenende geht es noch gegen Leverkusen und Bremen sowie nach Hoffenheim und Frankfurt. Auch wenn es ratsamer ist von Spiel zu Spiel zu sehen, sollte sich dabei die Punktezahl deutlich erhöhen.  Dadurch ließe sich auch wieder mehr Zeit für die Weiterentwicklung des eingeschlagenen Wegs finden.

Vor der Mitgliederversammlung kommende Woche gemeinsam überzeugen und wissen worauf es ankommt – Verein und Mannschaft haben dies in über 14 Bundesligajahren am Stück immer wieder gezeigt. Gutes Spiel!

Nur der FCA!

Spielen

Und irgendwie doch ein versöhnliches Ende einer Woche mit drei Heimspielen. Auch wenn es die stabilste Leistung der Mannschaft war, hat es nicht zum Punktgewinn gereicht. Und doch steht der FCA nach dem 9. Spieltag nun auf dem 14. Tabellenplatz. Dauerhafte Lernprozesse oder immer neue Aufgaben, wo die Mannschaft aktuell steht, lässt sich dann beim nächsten Auftritt in Stuttgart erkennen.

Nach neun Spielen mit 18 Punkten auf Platz 4, der VfB ist nach dem neunten Platz in der vergangenen Spielzeit besser in die neue Saison gestartet. In der letzten Saison war es die schwächere Rückrunde, die eine bessere Platzierung verhinderte. Durch den Gewinn des DFB-Pokals konnten sich die Stuttgarter aber für einen internationalen Wettbewerb qualifizieren, in dem am vierten Spieltag gegen Feyenoord der zweite Sieg gelang. Im Achtelfinale des DFB-Pokals spielt der VfB nun beim VfL Bochum.

In der Liga hat der VfB bisher alle vier Heimspiele gewonnen und nicht nur die Bilanz gegen Augsburg ist positiv. Die letzten fünf Begegnungen in Liga und Pokal verlor der FCA in Stuttgart jeweils zu Null.

Der letzte Auswärtssieg beim ehemaligen Lieblingsgegner liegt fast genau zehn Jahre her: Die Torschützen beim 4:0-Sieg waren Esswein, Callsen-Bracker und Koo, ergänzt durch ein Eigentor von Timo Baumgartl. 

Was den FCA über viele Jahre ausgemacht hat war eine Form der Geschlossenheit, die sich von Verein über Mannschaft bis ins Umfeld, und wieder zurück, gezeigt hatte. Zumeist als erster Abstiegskandidat neben den jeweiligen Aufsteigern genannt, und sportlich stärker hinterfragt, führte dies mit zur Etablierung des FCA in der 1. Bundesliga.

Auch in den letzten 14 Jahren gab es Personalentscheidungen, die verschieden diskutiert wurden, nichts aber an einer längeren Entwicklungslinie geändert haben: Der FCA war und blieb immer erstklassig, und hat sich in wirtschaftlicher Hinsicht gut weiterentwickelt.

Der Verein hat sich im 15. Jahr der Ligazugehörigkeit für einen neuen Weg entschieden, der sich ganz unterschiedlich sehen, und nach einem Viertel der Saison bewerten lässt. Auch dies gehört nach der bewussten Entscheidung den FCA, sich sportlich und medial anders präsentieren zu wollen, zur Wahrheit. Der FCA, Trainer, Mannschaft und Management, stehen in einem anderen Blickwinkel, und werden, wenig überraschend, nicht nur von außen dabei stärker fokussiert.

Auch um über das sportliche Auftreten hinaus entstehende Situationen zu lösen bzw. erst gar nicht aufkommen zu lassen, wäre es nicht nur eine Möglichkeit Gemeinsamkeit und Transparenz zu zeigen, sondern könnte dies auch eine Grundlage für den Fortgang dieser begonnenen Entwicklung bilden. Diese könnte auch einen Teil der aus Augsburger Sicht medialen Flutwelle brechen und dadurch wieder etwas mehr Ruhe und Konzentration auf tatsächliche sportliche Themen werfen.

Aber bei allem außenherum geht es immer noch um das Spiel. Und da lässt sich mich Leidenschaft über Taktik, Strategie, Ketten, Verschieben und was auch immer diskutieren. Vielleicht auch über Positionsspiel und Laufwege. Gerne auch wie viele ehemalige Nachwuchsspieler wann, wie oft und in welchen Spielsituationen, oder mehr, zum Einsatz kommen.

Fast jegliche Statistik bietet noch weitere Ansätze – Expected Goals ohnehin. Und doch ist es das Spiel, das sich einfach mit erweiterten Grundverständnis im Stadion verfolgen lässt – mal mit weniger, mal mit mehr Muße und Liebe.

Und jedes Warten auf das nächste Spiel ist eine neue Form einer Art Vorfreude und ergebnisoffen geprägt – es geht immer weiter und doch wieder von vorne los. Fußball gehört auf dem Platz und ist im Herzen. Einfach spielen! Gutes Spiel!

Nur der FCA!

Wegstrecken

Erste Halbzeit – ok. Wenn in der zweiten Halbzeit die Qualität darin bestanden haben sollte den Ball,  gegen den 17ten der 2. Bundesliga, mehrfach in die Box gebracht zu haben, erweckten über 20 Minuten Ballgeschiebe einen deutlich anderen Eindruck. War es wirklich Andi Brehme, der sagte; „haste Scheiße am Fuß ..“

Aber es bleibt eine junge Mannschaft, ein Trainer und eine Idee, die immer noch Zeit bekommen sollten – erkennbare Lerneffekte eingepreist.

Das dritte Heimspiel in sieben Tagen geht gegen Borussia Dortmund. Von bisher 14 Ligaheimspielen gewann der FCA bei vier Unentschieden drei Partien gegen den BVB. Es gab einschließlich der Harland-Show im Januar 2021 einige denkwürdige Partien.

Das erste Mal gewann der FCA zuhause gegen Dortmund im März 2019 mit 2:1, wobei das Tor von Dong-won Ji zum 2:0 in Erinnerung geblieben ist. Zu Beginn der Spielzeit 2020/21 siegte der FCA, nachdem das Auftaktspiel bei Union gewonnen wurde, mit 2:0 und wurde nur aufgrund der weniger geschossenen Tore nicht Tabellenführer. Im Oktober des vergangenen Jahres gelang der letzte Sieg, 2:1, gegen Dortmund durch zwei Tore von Alexis Claude-Maurice.

Nach acht Spieltagen steht der BVB mit 17 Punkten, zwei Rückstand auf Leipzig und sieben auf München, auf dem vierten Tabellenplatz. Eine Niederlage gegen den Ersten, ein Remis gegen den Zweiten und zum Auftakt ein 3:3 bei St. Pauli – alle anderen Ligaspiele konnten die Dortmunder bisher für sich entscheiden.

In der Champions-League sieben Punkte aus drei Spielen, nächste Woche der Auftritt bei Manchester City, und unter der Woche das Weiterkommen im Pokal in Frankfurt nach Elfmeterschießen. Alles scheint beim BVB unter Trainer Niko Kovač, dem Trainer mit dem bisher besten Punktedurchschnitt aller Dortmunder Trainer, seinen normalen Gang zu gehen.

Am 9. Spieltag treffen München und Leverkusen aufeinander und Stuttgart spielt in Leipzig. Aus Augsburger Sicht interessanter die Spiele der in der Tabelle hinten stehenden Mannschaften: Mönchengladbach spielt in St. Pauli, Heidenheim gegen Frankfurt und Mainz gegen Bremen. Auch unter Berücksichtigung der Vergleiche der im Mittelfeld stehenden Mannschaften kann sich in der Tabelle nach dem Spieltag einiges verschieben – nach unten wie auch nach oben.

Acht Spieltage sind es mittlerweile. Der FCA steht mit sieben Punkten auf Rang 15. Das gab es schon öfter und ist allein nicht besorgniserregend. Die Saison wurde aber unter anderen Vorzeichen und mit einem anderem Mindset begonnen.

Der Pokalsiegsieg, die Auftritte der Mannschaft gegen Freiburg und München – es wirkte so als würde alles seine Zeit brauchen aber in die richtige Richtung gehen. Das Spiel bei St. Pauli – gibt’s. Nachfolgend die Spiele gegen Mainz und vor allem in Heidenheim, und das Gefühl, das das Ganze doch deutlich mehr Zeit benötigen könnte.

Erkennbare Entwicklungsschritte in den Auftritten gegen Wolfsburg und in Köln, und dann das Spiel gegen Leipzig – eine Partie, in der die Mannschaft, allgemein betrachtet, nur gewinnen kann. Eine hohe Heimniederlage und nach dem nachfolgenden Spiel gegen Bochum viel Unsicherheit überall.

Eine Möglichkeit, die es gibt ist den eingeschlagenen Weg beizubehalten, aber das Tempo des gewünschten Wandels etwas abzubremsen und zwischendurch Absicherung, auch im übertragenen Sinne, zu betreiben. Wenn am Ende ein gewünschtes Ziel erreicht wird spielt die zurückgelegte Strecke oft keine Rolle mehr.

In jedem Fall geht es für den FCA darum wieder ein positives Ziel zu erreichen und sich als Mannschaft aus der zuletzt unbefriedigten Entwicklung zu befreien. Neben einem guten Auftritt geht es auch um Punkte, die als Grundlage die weitere Zeit des Findungsprozess deutlich verkürzen würden. Gutes Spiel!

Nur der FCA!

Pokalgeschichten

Manche Niederlagen haben einen größeren Lerneffekt und können sich im Nachhinein noch als nützlich erweisen. Die Mannschaft spielte mutig nach vorne und verteidigte gleichzeitig fahrlässig. Das Resultat ist bekannt und macht es nicht einfacher. Gut, dass es drei Tage später im Pokal wieder weiter geht.

Nach zehn Spieltagen steht der VfL auf dem vorletzten Platz der 2. Bundesliga. Bis zum vorletzten Wochenende gelang nur ein Sieg, am 2. Spieltag gegen Elversberg. Unter Neutrainer Uwe Rösler wurde zuletzt gegen die Hertha gewonnen und in Kiel ein Unentschieden erreicht.

Der Neuaufbau in der zweiten Liga  fällt den Bochumern nach vier Jahren Erstklassigkeit schwer und die Zielsetzung hat sich etwas verschoben. Das Ziel momentan scheint auch zu sein die Punkte für den Klassenerhalt möglichst bald zu erreichen.

In der 2. Bundesliga spielen aktuell acht Teams, die in der Ewigen Tabelle der Bundesliga unter den ersten 20 stehen, und insgesamt,  Bundesliga und DDR-Oberliga addiert, 42 Meistertitel erreicht haben. Unabhängig der Attraktivität der Vereine und dem Zuschauerschnitt liegen die Verein gefühlt enger in der Tabelle zusammen, was Planungen weiter erschwert.

Elf Spiele gab es bisher zwischen dem FCA und dem VfL – fünfmal gewannen die Bochumer und viermal der FCA. Die Ligavergleiche in der ersten bzw. zweiten Bundesliga sind ausgeglichen und das Pokalspiel im Oktober 2021 gewann der VfL.

Nach 53 Minuten stand es 2:0 für den VfL, ehe Oxford und Rubén Vargas innerhalb von fünf Minuten ausgleichen konnten. Nach dem es keine weitere Tore in der regulären Spielzeit und in der Verlängerung gab verlor der FCA dann im Elfmeterschießen.

Der FA-Cup wird seit der Saison 1871/ 72 ausgetragen und gilt als ältester existenter Fußballwettbewerb der Welt. Der DFB-Pokal wird, beginnend als Tschammer-Pokal, seit 1935, mit Pause zwischen 1943 und `53 ausgetragen. Erster Pokalsieger nach dem Krieg war Rot-Weiss Essen und einige Mannschaften, die heute nicht mehr so Rampenlicht stehen waren bereits in einem Finale vertreten.

1958 gewann Schwarz-Weiß Essen 5:2 gegen Borussia Neunkirchen. Die Offenbacher Kickers gewannen den Pokal 1970 streng genommen nicht als Zweitligist, da das Endspiel erst am 29. August stattfand. Hintergrund war das der Wettbewerb durch die Fußball-WM in Mexiko geteilt wurde. Am Zeitpunkt des Finalspieles hatte der OFC bereits zwei Bundesligaspiele absolviert.

Finalteilnehmer waren auch Fortuna Köln, im Stadtderby gegen den FC, die Stuttgarter Kickers, Energie Cottbus oder die zweite Mannschaft der Hertha. 1985 gewann Bayer 05 Uerdingen gegen Bayern München. Der VfL Bochum verlor 1988 gegen Eintracht Frankfurt.

Fast 900 Vereine haben bisher am Pokalwettbewerb teilgenommen, in der ewigen Tabelle des Pokals führt München vor Schalke und Bremen.

Der FCA hat bisher 76 DFB-Pokalspiele ausgetragen, wovon 37 gewonnen und 29 verloren wurden – zwei Spiele endeten Unentschieden und fünfmal ging es ins Elfmeterschießen. Hinzu kommen noch weitere drei Spiele der FCA Amateure und vier des BCA. In der Rangliste steht der FCA auf Platz 35 und könnte bei entsprechenden Ergebnissen morgen an Darmstadt 98 vorbeiziehen.

München hat Ja gesagt zu Olympia und auch Augsburg könnte mittelfristig nach 1972 wieder Austragungsort internationaler Sportwettkämpfe werden.

Vielleicht ist das dann die Gelegenheit die neue Magnetschwebebahn zum Einsatz zu bringen? Geflügelt, und jeweils unter zehn Minuten, parallel zu den Bahngleisen, vom Hbf bis zum Eiskanal oder zur Arena – Dabeisein ist alles.

Das zweite von drei Spielen diese Woche, und es geht vor Allem um das Weiterkommen. Noch vier Spiele und die schnellste Möglichkeit ein Finale zu erreichen. Mit etwas Losglück könnte dies auch ein Ziel sein. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten voranzukommen, am besten gemeinsam, immer als Team. Gutes Spiel!

Nur der FCA!

Dreierwoche

Ein solider Auftritt und ein Punkt in Köln, das dritte 1:1 in Folge in diesen Vergleichen – auch darauf lässt sich aufbauen. Wesentlicher scheint die Entwicklung der Mannschaft, die sich an diesem Tag auch von Anfang an in vielen Situationen an der jeweiligen Körpersprache erkennen ließ.

Seit der 6:0-Auftaktniederlage in München hat Leipzig 16 Punkte geholt. Mit Ausnahme des Unentschiedens in Dortmund wurden alle Spiele gewonnen. Das Saisonziel des Vereins unter Neutrainer Ole Werner ist nach dem siebten Tabellenplatz in der vergangenen Spielzeit, und sechs Jahren immer unter den ersten vier,  die Qualifikation für die Champions League. 

Nach dem 7. Spieltag steht München mit fünf Punkten Vorsprung auf Platz 1, dann kommt Leipzig, und zwei Punkten auseinander, folgen Stuttgart, Dortmund und Leverkusen. Drei Punkte sind es von Köln, Platz 6, bis zu Platz 12. Der FCA steht nun mit 7 Punkten auf Platz 13, drei Punkte vor Mainz und Heidenheim. Mönchengladbach ist nach der Niederlage in Berlin wieder Tabellenletzter, und trifft am kommenden Spieltag auf München.

Es gibt unterschiedliche Gründe, dass Vereine Partnerschaften mit anderen eingehen. Neben der Verstärkung des Engagements in der Region sind es unterschiedliche strategische Überlegungen, Ausbildung, Scouting und Marketing betreffend.

Neben einer größerer Anzahl von Partnervereinen in der eigenen Kernregion hat der FCA seit dieser Spielzeit auch eine Kooperation zu Buriram United FC aus Thailand. An den Projekten ‚Bundesliga Dreams‘ waren und sind auch andere Vereine beteiligt. Das Fußballentwicklungsprogramm erstreckte sich auch auf weitere Länder wie China und Indien. Wesentliche Ziele der DFL sind es dabei auch die Bekanntheit und Vermarktungsmöglichkeiten der Bundesliga in strategisch wichtigen Auslandsmärkten zu fördern.

Fußball und die verbundenen Geschäftsmodelle entwickeln sich immer weiter, es werden weitere Märkte erschlossen und die Kooperationsmöglichkeiten nehmen zu. Waren es erst die Verbindungen von großen Vereinen, wie beispielsweise Bayern München zu Los Angeles FC haben sich auch Verbindungen zu wirtschaftlich starken anderen Sportarten gebildet, z.B. zu den Kansas City Chiefs oder auch die des 1. FC Köln zu den Detroit Red Lions.

Spieler, die zu Markenbotschafter werden, Medienkooperationen, und das Feld wird immer größer und unübersichtlicher. Auch wenn die Vorstellung das es genüge elf Freunde zu sein, im Profifußball nie vollaussagekräftig war, haben sich längst die Ansätze viel weiterentwickelt, und nichts scheint undenkbar.

Netzwerke an Mannschaften, strategische Partner und Einnahmequellen, Fußball nur noch auf das eigentliche Spiel und die Mannschaft zu reduzieren scheint immer noch aussichtsloser.

Drei Heimspiele in Folge gab es wettbewerbsübergreifend und durch Verschiebung von Spieltagen schon öfter, aber dass diese in einer Woche liegen ist schon eher die Ausnahme. Zuletzt war dies im letzten Monat der Drittklassigkeit der Fall: Nachdem am 3. Mai der Aufstieg in Trier erreicht wurde, spielte der FCA darauffolgend am Samstag zuhause gegen Koblenz, am Dienstag ein Nachholspiel gegen Regensburg, und wieder am Samstag gegen Darmstadt.

Diesmal beginnt es gegen Leipzig, wo die letzten vier Heimvergleiche jeweils remis endeten. Der bisher einzige Sieg in der Liga gelang vor acht Jahren durch das frühe Tor von Michael Gregoritsch.

Wie lässt sich der Entwicklungsstand der Mannschaft nach sieben Spielen einschätzen? Erkennbare Tendenzen und einiges, das noch Zeit benötigt. Ohne Berücksichtigung der Punkteausbeute ein erwartbarer Zwischenstand.

Die nächsten Ligaspiele gegen Leipzig, Dortmund und in Stuttgart lassen sich auch als Reifeprüfungen für die Mannschaft verstehen. Hier, und im zwischenzeitlichen Pokalspiel gegen Bochum, zeigt sich wie der Weg der Mannschaft weitergehen könnte. Gutes Spiel!

Nur der FCA!

Visionen

Es war nicht nur ein Schritt nach vorne, sondern auch der bisher konstanteste Auftritt in dieser Spielzeit. Die ersten Tore von Noahkai Banks und Mert Kömür, das dritte durch Robin Fellhauer, die Leistung von Chrislain Matsima, noch weiteres das sich hervorheben ließe, und doch war es auch die Mannschaftsleistung beim ersten Saisonheimsieg.

Auf Platz 10 steht der 1. FC Köln in der Ewigen Tabelle der Bundesliga, und zugleich sind nur zwei Mannschaften, Nürnberg und Bielefeld, häufiger abgestiegen. Aber zum sechsten Mal bei sieben Abstiegen gelang der direkte Wiederaufstieg. Einhergehend mit einer finanziellen Stabilisierung soll auch die sportliche Konsolidierung erfolgen und das Image einer Fahrstuhlmannschaft abgelegt werden.

Das Team von Lukas Kwasniok ist gut in die Saison gestartet. Sieben Punkte aus den ersten drei Spielen und aktuell Platz 6 mit zehn Punkten sind mehr als akzeptabel und europaweit nach dem FC Thun der zweithöchste Punkteschnitt aller Aufsteiger pro Spiel.

Der Vergleich aller Partien gegeneinander ist ausgeglichen, die Bilanz in der Bundesliga spricht nach 20 Vergleichen mit sieben Siegen bei acht Unentschieden für den FCA. Die letzten beiden Vergleiche in der Saison 2023/24 endeten jeweils 1:1, wobei dies in beiden Fällen bereits auch der Halbzeitstand war.

Fußball verbindet. Vermutlich gibt es viele Situationen und Phänomene, auf die das zutrifft oder sich übertragen lässt. Und doch sind es auch immer bestimmte, manchmal auch aus unterschiedlichen Gründen schwierigere Phasen, in denen der Spieltag oder der Aufenthalt in ums Stadion an Bedeutung gewinnt. Nicht unbedingt sportlich bedingte Konstellationen, oft ganz verschiedene, auch persönliche, Motive und das Gefühl Teil einer Gemeinschaft zu sein. Aufs und Abs, verbundene Emotionalität, Fußball ist immer auch mehr als das Spiel.

Je nach Sichtweise ließen sich verschiedene Aspekte näher betrachten. Fußball hat und ist Kultur, Fußball bietet Austausch und Miteinander, hat viele Bedeutungen und kann eine Plattform für Zusammenhalt schaffen. Möglichkeiten der Entfaltung und gemeinsame Identitätsbildung – Fußball verbindet.

Nicht alles in dieser Saison war bisher entweder gut oder schlecht. Weder waren die ersten Spiele perfekt, noch waren die nächsten drei komplett schlecht. Der Auftritt gegen Wolfsburg ging wieder in die richtige Richtung. Die Entwicklung der Mannschaft, die Integration von jungen Spielern sowie der Entwurf eines Spielsystems brauchen weiter Zeit, auch wenn Zwischenergebnisse sichtbar werden.

Was für ein Fußball am Ende dieses Prozesses stehen könnte wird sich zeigen, aber mit welchen Adjektiven ließe er sich übertragen beschreiben oder auch wünschen? Und könnte dabei nicht eine neue Ästhetik des Spiels und der Darstellung entstehen.

Abseits von Taktik, System und Professionalität, die Idee eines Fußballs, der sich auch an anderen Werten orientiert, manchmal unvollkommen wirken mag, aber sich doch immer einer eigenen Vision nähert. Der unabhängig auch erforderlicher Ergebnisse seine Attraktivität und neue Möglichkeiten dadurch gewinnt.

Fast zehn Jahre nach dem ersten Europacup-Sieg in Alkmaar mag dies auch eine Möglichkeit sein die Entwicklung des Vereins weiterzudenken.

Neues auch wieder von den Planungen der größten Sportveranstaltung der Welt: Ja, es geht zu langsam. Erst jetzt, ein Jahr vor der WM 2026 über die Vergrößerung des Teilnehmerfelds beim darauffolgenden Turnier auf 64 Mannschaften zu sprechen ist einerseits vollkommen konsequent, und andererseits fast schon zu spät. Und wenn der FIFA-Präsident verkündet, dass jede Idee eine gute sei, lässt dies auch nur eine wirkliche Schlussfolgerung zu: Ab jetzt ist immer und überall WM – und alle machen mit.

Am kommenden Samstag nun der Auftritt des FCA beim 1. FC Köln, der wie die anderen Ligaspiele auch in über 200 Ländern zu sehen sein wird.

Als Mannschaft geschlossen auftreten und einfach den nächsten Schritt machen. Ein Erfolgserlebnis nach der Länderspielpause zu erreichen würde auch Zeit für die weitere Entwicklung gewinnen. Gutes Spiel!

Nur der FCA!

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