Fußballereignisse

Der FCA tritt über das ganze Spiel als Team gegen München auf, belohnt sich für diese Leistung, und Trainer Weinzierl kann Bayern. Bemerkenswert das die Mannschaft in ihrer wieder gewonnenen Spielweise fast ohne Verwarnungen auskam, und die beiden schönen Tore von zwei Spielern erzielt wurden, die bei ihren Auftritten immer auch durch kämpferischen Einsatz auffallen.

Das sind die Namen der Spieler, die mit ersten Vorrundensieg gegen München in der Bundesliga verbunden sind – dazu der Trainer, Markus Weinzierl:

Gikiewicz – Iago, Oxford, Gouweleeuw, Gumny – Pedersen, Dorsch, Maier, Caligiuri – Zeqiri, Hahn – sowie Framberger, Gruezo, Morávek, Córdova, Jensen.

Nach zwölf Spielen hat der FCA nun 12 Punkte. Welche Punktzahl könnte in der Vorrunde noch erreicht werden. Neben dem Spiel gegen Leipzig spielt der FCA bei Hertha, in Köln und in Fürth sowie zuhause noch gegen Bochum.

Auch wenn das Auftreten gegen München ein Highlight war muss die Leistung Spieltag für Spieltag wieder bestätigt werden. Mit weiteren sieben Punkten hätte der FCA den gleichen Punktestand wie im Vorjahr.

Viel entscheidender aber ist die Konstanz in der Entwicklung als Mannschaft, und ein verbundenes Auftreten, das weitere Hoffnungen weckt.

Nach dem 14. Platz in der vergangenen Spielzeit, mit Klassenerhalt am vorletzten Spieltag, sollte diese Saison für die Hertha etwas stabiler laufen. Das Ziel ist ein einstelliger Tabellenplatz, sowie der perspektivische Aufbau einer Mannschaft mit dem Geschäftsführer Sport Fredi Bobic.

Nach einer guten Vorbereitung gab es zu Beginn der Saison drei Niederlagen. Nach wechselnden Ergebnissen steht die Hertha mit der zweithöchsten Anzahl an Gegentreffern aktuell mit 13 Punkten auf Platz 14.

Zuletzt gab es eine Niederlage bei Union, gegen die die Hertha im Januar in der 3. Runde des DFB-Pokal das nächste Mal antritt. Überhaupt scheint der Konkurrenzkampf mit den Köpenickern, die aktuell auf Platz 5 stehen, eines der zentralen Themen der Charlottenburger.

Ein Wiedersehen wird es im Olympiastadion mit Marco Richter geben, der in 102 Spielen 13 Tore für den FCA erzielte, und bisher in allen Spielen der Berliner zum Einsatz kam. Gegen Mönchengladbach gelang ihm dabei der Siegtreffer.

Was gehört eigentlich zum Fußball? Fairplay – beispielsweise die Aktion von Vincenzo Grifo, der beim Stand von 0 : 2 für die gegnerische Mannschaft darauf hinwies das kein Foul gegen ihn im Strafraum vorlag.

Was gehört so nicht zum Fußball? Der Videobeweis. Nicht nur die Umsetzung, sondern die Existenz könnte das Problem sein. Auch die Leitung der Elite-Schiedsrichter des DFB räumte nach dem letzten Wochenende Fehler im Umgang ein. Wohl möglich gibt es keine kalibrierte Form der Gerechtigkeit – weder außerhalb noch auf dem Platz.

Corona beeinflusst weiterhin auch das Geschehen in den Stadien. Nicht nur bei der Belegung der Tribünen und bei der Besetzung der Mannschaften, sondern – neu – auch bei der einer Trainerbank. Fußball als Spiegelbild der Gesellschaft bedingt auch, dass sich alle alltäglichen Gegebenheiten irgendwie im Sport zeigen.

Auch ohne Fingerzeigen oder vermeintliche Vorbildfunktionen lassen sich alle gesellschaftlichen Diskussionen, Zweifel wie Ängste, in diesen Zusammenhängen gut erkennen. Verständlich auch, wenn dies einige vom Stadionbesuch oder Business as usual abhält. Es mag, auch trotz des Heimerfolgs gegen München, aktuell wichtigere Dinge geben als Fußball.

Am Samstag nun aber der Auftritt des FCA beim Tabellennachbarn. Einer so, auch aufgrund zu geringer Datenmengen, in keinem Fall bestätigbaren These, das nach Erfolgen gegen München immer ein Negativerlebnis folgen müsse, trotzend, bestehen auch hier wieder alle Chancen.

Weiter als Mannschaft auftreten, und vorhandene Stärken zeigen – auch in Berlin geht es wieder um drei Punkte. Gutes Spiel!

Nur der FCA!

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