Aufgabenlösen

Die ersten 30 Minuten und das Tor von Finnbogason kurz vor Schluss zeigten in Mönchengladbach was möglich und wichtig ist.

Bielefeld und die Hertha haben verloren, Stuttgart nicht aufgeholt, zu Beginn des Heimdoppels gegen Freiburg gilt es wieder zu punkten.

Eine gute Saison für den Sportclub, der aktuell auf Platz 6 steht, und erst am 11. Spieltag die erste Niederlage einstecken musste. Im Moment punktgleich mit Platz 4 könnte es etwas werden mit Europapokalspielen, mit Genehmigung jetzt auch am Abend, im neuen Stadion.

Nach zuletzt nur einem Punkt aus den zwei Spielen in Köln und gegen Mainz, kommt aus Breisgauer Sicht den nachfolgenden Vergleichen in Augsburg und Bochum, dazwischen gegen die Hertha, besondere Bedeutung zu.

Seit über zehn Jahren als Bundesligatrainer bei Freiburg im Amt, nahm Christian Streich neben Hansi Flick bei der Wahl des Bundespräsidenten, wie 2012 bereits Otto Rehhagel, teil.

Auch dies, wie die Einladung von Spielern zeigt die Integration und Bedeutung des Fußballs in der Gesellschaft.

Vor allem in den sieben Heimspielen will der FCA die für den Klassenerhalt erforderlichen Punkte holen. Zunächst das Heimdoppel gegen Freiburg und Dortmund, nachfolgend gegen Mainz, Wolfsburg, Hertha, Köln und Fürth.

Wie soll eine Mannschaft im Abstiegskampf auftreten? Oft werden dabei kratzen, beißen oder grätschen genannt. Aber neben der mentalen und kämpferischen Einstellung könnten bei genauerer Betrachtung der Abstiegskonkurrenten in diesem Jahr mehr auch spielerische Aspekte eine Rolle gewinnen.

Aus der deutlich engeren Tabellenkonstellation in den hinteren Regionen im Vergleich zu den letzten Jahren ließen sich weitere Annahmen schließen. Sollten Mönchengladbach und Wolfsburg tatsächlich den Turnaround geschafft haben, scheinen neben Stuttgart, Bielefeld, die Hertha und Bochum die verbleibenden Konkurrenten.

Aufgrund der großen Punkteunterschiede erscheint es eher unwahrscheinlich, dass hier noch ein weiterer Verein in den Abstiegskampf rutschen wird.

Die vier Auswärtsspiele finden, außer das am 33. Spieltag in Leipzig, alle bei im Abstiegskampf beteiligten Vereinen statt. Einerseits noch genügend Möglichkeiten zu punkten und in der Tabelle voranzukommen, andererseits wäre dies auch nötig, um nicht mit zunehmender Saison weiter unter Druck zu geraten.

40 Punkte reichen zum Klassenerhalt in einer 18er-Liga, so die allgemeine Annahme. Tatsächlich war der höchst nötige Punktwert 38 Punkte, der in der Saison 1997/ 98 ​zu Platz 15 reichte. In der zweiten Liga gab es, bei allerdings vier Absteigern, mit Chemnitz, Mannheim und Dresden drei Vereine, die mit 40 bis 42 Punkten abgestiegen sind.

Der FCA hat aktuell 22 Punkte, und es sind noch 12 Spieltage. Aus Augsburger Sicht entwickelt sich diese Saison, in der man nicht bis zuletzt zittern wollte, in sofern ungewöhnlicher als andere, da diesmal kein Puffer nach hinten besteht.

Vom 12. Spieltag, mit dem Sieg gegen München abgesehen, lag der FCA fast überwiegend auf Platz 16.

Die Liga ist ausgeglichener, und gut möglich, das zum Klassenerhalt mehr, als die in den letzten zehn Jahren immer ausreichenden 37 Punkte erforderlich sind.

Dennoch machen Hochrechnungen aktuell keinen Sinn, es gilt von Spiel zu Spiel zu denken. Der FCA kann überall bestehen, und muss nicht nur in den Vergleichen mit den im Abstiegskamp beteiligten Mannschaften punkten.

Außerdem immer sich dessen bewusst sein, was den FCA über weite Strecken der bisherigen Bundesligazeit ausgemacht hat: Dann, wenn es darauf ankommt zu zeigen, dass Augsburg erstklassig ist und bleibt. Gutes Spiel!

Nur der FCA!

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